Inter ist bereit für eine neue Verhandlungsrunde mit Liverpool über den Transfer von Curtis Jones, dem 25-jährigen englischen Mittelfeldspieler. Nach Angaben italienischer Medien soll das Treffen im Laufe dieser Woche stattfinden, wobei die unterschiedlichen Vorstellungen über die Ablösesumme weiterhin der Knackpunkt bleiben.
Preisdifferenz: Liverpool fordert 40, Inter bietet 30 Millionen Euro
Liverpool verlangt für Jones 40 Millionen Euro, während Inter bereit ist, 30 Millionen Euro plus bestimmte Boni zu zahlen, wie .rs unter Berufung auf Corriere dello Sport und Tuttosport berichtet. Die Italiener setzen darauf, dass Jones' Vertrag an der Anfield Road in weniger als einem Jahr ausläuft, was ihnen eine Verhandlungsposition verschafft.
Goal.com fügt hinzu, dass Inter nach der Ausleihe von Davide Frattesi an Lazio Platz im Kader für Jones geschaffen hat, und ein offizielles Angebot von 30 Millionen Euro plus Boni wird erwartet. In Mailand glaubt man, dass der Druck des auslaufenden Vertrags Liverpool zu einem Kompromiss zwingen wird.
'Weiße Lüge' um das Fehlen gegen Como
Jones spielte am Sonntag keine Minute in den beiden Freundschaftsspielen von Liverpool gegen Como, dem Verein, der von Cesc Fabregas trainiert wird. Die offizielle Erklärung aus Liverpool lautete, es handele sich um eine Hüftverletzung, doch Sport Mediaset bezeichnet dies als 'weiße Lüge', die die wahre Situation verschleiere.
Italienische Medien behaupten, der wahre Grund für das Fehlen sei Jones' Wunsch, einen Wechsel ins San Siro zu erzwingen, wo er sich seinen Landsleuten John Stones und Djed Spence im Team von Cristian Chivu anschließen würde.
Bewährtes Modell: Spences Transfer als Vorlage
Inter verlässt sich auf die Taktik, die es bereits bei der Verpflichtung von Djed Spence von Tottenham angewendet hat. Die Spurs forderten damals 50 Millionen Euro, doch Inter wartete geduldig und kam am Ende günstiger davon. Denselben Ansatz plant man nun auch im Fall von Jones.
Es bleibt abzuwarten, ob Liverpool dem Druck des Spielerwunsches und des auslaufenden Vertrags nachgibt oder seine harte Haltung bei der Ablöse von 40 Millionen Euro beibehält.