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Ivica Profaca begibt sich auf eine 150 km lange Wanderung

Der Journalist und Reiseführer aus Split, der seit April 2022 an Darmkrebs erkrankt ist, startet am 15. August eine achttägige humanitäre Aktion in Großbritannien.

Foto: Wikipedia (Hadrijanov zid)
Kurz gesagt
  • Der Journalist Ivica Profaca aus Split startet am 15. August 2026 zu einer achttägigen Wanderung von 150 Kilometern entlang des Hadrianswalls.
  • Profaca wird seit April 2022 wegen Darmkrebs behandelt und möchte mit der Aktion andere Betroffene unterstützen.
  • Die Wanderung ist Teil der humanitären Aktion "Bradata aukcija", die Spenden fließen in ein neues MRT-Gerät für Krebspatienten in Split.
  • Seine Botschaft ist, dass man auch mit einer schweren Diagnose weiterhin aktiv leben und sich neue Ziele setzen kann.

Ivica Profaca, Journalist und Reiseführer aus Split, startet am 15. August 2026 zu einer Reise, die sowohl ein persönliches Zeichen des Kampfes als auch eine humanitäre Mission ist. In acht Tagen plant er etwas mehr als 150 Kilometer entlang des Hadrianswalls in Großbritannien zu wandern, und jeder zurückgelegte Kilometer trägt eine Botschaft der Unterstützung für Krebspatienten.

Profaca erhielt im April 2022 die Diagnose Darmkrebs. Trotz der anspruchsvollen Therapien, die folgten, bemühte er sich, die Kontrolle über sein tägliches Leben zu behalten. Gehen und Aufenthalte in der Natur wurden zu einem zentralen Bestandteil seiner Auseinandersetzung mit der Krankheit, und nun steht er vor seiner bisher größten körperlichen Herausforderung.

"Jeder Kilometer wird ein Zeichen des Widerstands gegen die Krankheit sein"

Vor seiner Abreise teilte Profaca seine Motivation mit. "Ab dem 15. August habe ich vor, in acht Tagen etwas mehr als 150 Kilometer entlang des Hadrianswalls in Großbritannien zu wandern, der ehemaligen Nordgrenze des Römischen Reiches. Jeder Kilometer, den ich zurücklege, wird ein Zeichen des Widerstands gegen die Krankheit und der Unterstützung für alle sein, die wissen, wie schwer dieser Kampf ist, aber auch für alle, die den Erkrankten durch ihre Worte und Taten Kraft geben, weiterzumachen", sagte Profaca gegenüber Narodno.hr.

Obwohl er weiterhin in Therapie ist, betont er, dass er sich gut und bereit für die Reise fühlt. Seine zentrale Botschaft ist nicht, dass die Krankheit allein durch Willenskraft oder körperliche Stärke besiegt werden kann, sondern dass man auch nach einer schweren Diagnose nicht aufgeben muss, weder auf das Leben, noch auf Bewegung oder das Setzen neuer Ziele.

Humanitäres Ziel für ein neues MRT-Gerät in Split

Die Wanderung entlang des Hadrianswalls hat auch ein konkretes humanitäres Ziel. Profaca nimmt seit Jahren an der "Bradata aukcija" (Bärtige Auktion) teil, einer Aktion, die Prävention fördert und Mittel im Kampf gegen Krebs sammelt. Die diesjährige Kampagne wird symbolisch genau an diesem historischen Ort beginnen.

Die gesammelten Spenden werden der Županijska liga protiv raka, Split (Kreisliga gegen Krebs, Split) zugeführt. Das Endziel ist es, bei der Beschaffung von Mitteln für den Kauf eines neuen Magnetresonanztomographen zu helfen, der aktuellen und zukünftigen onkologischen Patienten in Split dienen soll.

Hundertfünfzig Kilometer werden eine Diagnose nicht ändern, aber sie können eine starke Botschaft an Menschen senden, die täglich mit ihr aufwachen. Wie Profaca sagt, ist der Kampf manchmal Therapie, manchmal Gespräch, und manchmal ein Schritt mehr als gestern.

Häufige Fragen
Wann startet Ivica Profaca zur Wanderung entlang des Hadrianswalls und wie lange dauert sie? +
Ivica Profaca startet am 15. August 2026, die Wanderung von etwas mehr als 150 Kilometern ist auf acht Tage angelegt.
Was ist das humanitäre Ziel seiner Wanderung? +
Ziel ist es, Spenden für die Županijska liga protiv raka, Split zu sammeln, konkret für den Kauf eines neuen Magnetresonanztomographen für onkologische Patienten.
Wann erhielt Profaca die Diagnose Darmkrebs? +
Die Diagnose Darmkrebs erhielt er im April 2022 und befindet sich seitdem in Therapie.
Was ist die Hauptbotschaft seiner Aktion? +
Die Hauptbotschaft ist, dass man auch nach einer schweren Diagnose nicht aufgeben muss, weder auf das Leben, noch auf Bewegung oder neue Ziele, und dass jeder Schritt ein Zeichen des Widerstands gegen die Krankheit und der Unterstützung für andere Betroffene ist.

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