Am Grenzübergang Karasovići zu Montenegro warten Reisende am Sonntag zwischen einer und anderthalb Stunden, doch der Verkehr verläuft ohne größere Staus. Obwohl die Staus weiterhin vorhanden sind, ist die Situation mit dem Verkehrskollaps der letzten Woche nicht zu vergleichen, der die Zufahrtsstraßen lahmlegte und das Leben der lokalen Bevölkerung in Konavle erheblich erschwerte.
Übliches Touristenviktorien
Die HTV-Journalistin Sandra Lacković berichtete vom Ort des Geschehens, dass die derzeitige Lage einem typischen Wochenende in der Hochsaison entspricht. "Es gibt Staus und Autos, aber das ist ein übliches Touristenviktorien in der Hochsaison. Die Autos passieren die Grenze sehr schnell, sodass alles ohne größere Schwierigkeiten verläuft", sagte Lacković für HRT.
Sie betonte, dass der Unterschied zum vergangenen Wochenende enorm sei. "Das ist mit dem letzten Wochenende nicht zu vergleichen, als die Schlangen 20 Kilometer lang waren und man 16 Stunden in der Schlange wartete", fügte sie hinzu. Der Stau der letzten Woche verursachte große Probleme auf den Straßen und belastete zusätzlich die Bewohner von Konavle, die täglich dieselben Verkehrswege nutzen.
Reisende ändern ihre Routen
Die geringeren Staus sind teilweise auch auf die Änderung der Verkehrsrouten einiger Reisender zurückzuführen. Die meisten, die durch Karasovići fahren, sind Bürger der Europäischen Union auf dem Weg nach Montenegro, Albanien oder in den Kosovo. Nach Schätzungen vor Ort haben viele an diesem Wochenende alternative Routen gewählt.
"Offenbar haben sie sich diesmal entschieden, die Verkehrsroute zu ändern, sodass sie nicht über Kroatien, sondern über Bosnien und Herzegowina oder über Serbien fahren", erklärte Lacković. Obwohl die Zufahrt zum Grenzübergang entlastet ist, kann sich die Lage schnell ändern, wenn mehrere verstärkte Fahrzeugwellen eintreffen.
Polizei vor Ort
Im Bereich des Grenzübergangs ist auch die Polizei präsent, die bei Bedarf den Verkehr regelt. "Heute ist hier auch die Polizei, die bei Bedarf den Verkehr regelt", bestätigte die Journalistin. Die derzeitigen Staus erfordern keine größeren Eingriffe, aber die Beamten beobachten den Fahrzeugstrom. Reisenden wird empfohlen, vor der Abfahrt die Verkehrslage zu prüfen und, wenn möglich, eine Reise außerhalb der am stärksten belasteten Zeiten in Betracht zu ziehen.