Der Rathaussaal in Kaštel Sućurac war am Montag, dem 10. August 2026, Schauplatz einer feierlichen Zusammenkunft. Bürgermeister Denis Ivanović und sein Stellvertreter Antonio Budimir empfingen die Feuerwehrkräfte aus Kaštela, die vom 18. internationalen Wettbewerb im österreichischen Eisenstadt mit bewundernswerten Ergebnissen zurückgekehrt waren. Die Mitgliederinnen der Freiwilligen Feuerwehr Mladost Kaštel Sućurac brachten die Bronzemedaille und den Pokal in der Kategorie Frauen B mit nach Hause, während ihre Kollegen der FF Kaštela in der Kategorie Männer B den 14. Platz belegten.
Neben dem Bürgermeister und seinem Stellvertreter, die den Feuerwehrleuten Auszeichnungen und passende Geschenke überreichten, waren auch die Spitzen der örtlichen Feuerwehrvereinigung anwesend. Es waren der Vorsitzende Tomislav Vidić und der Kommandant Darko Maretić, Unterstützung kam auch vom Vorsitzenden der FF Mladost Ivica Tuta und dem Kommandanten Tomislav Kereta.
Rezept für die Medaille: Tausende Stunden Schweiß und Eintracht der zehn Mitgliederinnen
Die alle vier Jahre stattfindende Veranstaltung versammelte mehr als 125 Teams, also rund 1700 Teilnehmer aus 17 Ländern. Jelena Barić, Mitglied des Bronze-Teams der FF Mladost, verriet, was hinter dem Erfolg steckt, der weit über die Grenzen Dalmatiens hinaus Widerhall fand.
"Wenn ich alles mit einem Wort beschreiben müsste, wäre es, unbeschreiblich. Dahinter stehen jedoch tausende Stunden Arbeit, viel Schweiß, Mühe, Verzicht und Opfer, vor allem aber Zusammenhalt und Eintracht aller zehn Mitgliederinnen unseres Teams. Auf dem Platz zählt der Einzelne nicht, wichtig ist das Team, das wie eine Einheit atmet. All das führte zur Bronzemedaille, was ein großer und historischer Erfolg für unsere Vereinigung und unsere Stadt ist", erklärte Barić.
Sie fügte hinzu, dass die Marke Kaštela auf der Weltkarte des Feuerwehrwesens vollständig etabliert sei. "Ich kann mit Sicherheit sagen, dass wir unsere Stadt würdig vertreten haben. Ich glaube, niemand ist von dieser Feuerwehr-Olympiade gegangen, ohne von Kaštela gehört zu haben", so Barić.
Höhere Platzierung nur knapp verpasst
Jure Ninčević, Mitglied der FF Kaštela, für den es bereits der sechste Auftritt bei einem so großen Wettbewerb war, verbarg weder seine Zufriedenheit noch das Bedauern über das Verpasste. Er glaubt, dass sein Team nur einen Wimpernschlag von einem noch besseren Ergebnis entfernt war.
"Vom besseren Ergebnis trennten uns nur wenige Sekunden. Ich hoffe, dass dieses Team zusammenbleibt, denn es kann noch viel erreichen. Besonders freue ich mich über unsere Feuerwehrfrauen und die Medaille, die sie nach Kaštela gebracht haben. Das ist eine große Sache für uns alle, für die Stadt und das gesamte Feuerwehrwesen von Kaštela", sagte Ninčević.
Der Vorsitzende der Feuerwehrvereinigung Tomislav Vidić betonte, dass diese Leistung die Krönung jahrelangen ehrenamtlichen Engagements sei. "Den Frauen gebührt allerhöchster Respekt, Hut ab. Es handelt sich um Menschen, die das alles freiwillig tun, neben ihren Berufen und Familien. Sie opfern ihre Freizeit, um das ganze Jahr über in ihre Vereine zu kommen und zu trainieren, unabhängig von den Wetterbedingungen. Ein solches Ergebnis entsteht nicht nach ein paar Monaten, sondern ist die Frucht jahrelanger Arbeit", unterstrich Vidić.
Die Stadt steht hinter ihren Feuerwehrleuten
Bürgermeister Ivanović sparte nicht mit Lob für beide Teams und ihren Beitrag zum Ansehen von Kaštela. "Den dritten Platz bei einem so großen internationalen Wettbewerb zu belegen, ist wahrhaftig ein großer Erfolg, und den Mitgliederinnen der FF Mladost gratuliere ich von Herzen. Ich gratuliere auch den Feuerwehrleuten der FF Kaštela zu ihrem Ergebnis und wünsche ihnen, dass sie weiterarbeiten und neue Erfolge erzielen", so Ivanović.
Er ging auch auf konkrete Maßnahmen der Stadtverwaltung zur Stärkung des Feuerwehrwesens ein. "Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der Feuerwehrvereinigung ist seit vielen Jahren unbestritten. Wir haben in neue Ausrüstung und Feuerwehrfahrzeuge investiert und unseren Vereinen bei der Renovierung und dem Umbau von Feuerwehrhäusern und Garagen geholfen. In den letzten zwei Jahren haben wir die Gehälter der Berufsfeuerwehrleute zweimal erhöht. Wir wissen, dass sie rund um die Uhr verfügbar sind und dass wir sie zuerst rufen, wenn etwas passiert. Dafür gebührt ihnen großer Dank", schloss der Bürgermeister.