Ein Verkehrsunfall vor dem Tunnel Sveti Rok auf der Autobahn A1 in Richtung Dubrovnik, der sich am Montag, dem 10. August 2026, ereignete, ist der Hauptauslöser für lange, erschöpfende Staus, die Autofahrer auf dem Weg zum Meer und zurück überraschten. Der Kroatische Automobilclub (HAK) bestätigte im letzten Bericht, dass der Druck auf die wichtigste kroatische Verkehrsader gleichzeitig aus mehreren Richtungen zunimmt und einen perfekten Sturm für alle erzeugt, die sich an diesem Tag auf der Straße befanden.
Die durch den Unfall ausgelöste Kettenreaktion blieb nicht auf einen Abschnitt beschränkt. Auf der A1, zwischen der Anschlussstelle Rovanjska und dem Tunnel Čelinka in Richtung Zagreb, erstreckt sich die Kolonne bereits über etwa 2 Kilometer, während zwischen den Mautstellen Lučko und der Anschlussstelle Bosiljevo 2, in beide Richtungen, in Kolonnen mit gelegentlichen Staus gefahren wird. Vor den Mautstellen Demerje und Lučko, ebenfalls in Richtung der Hauptstadt, erreichen die Stauschwänze etwa 1 Kilometer.
Von Buzin bis Učka: Eine Kolonne zieht die nächste nach sich
Auch die Autobahn A3 Bregana-Lipovac bleibt nicht vom Druck verschont, der von der A1 übergeht. Eine etwa 1 Kilometer lange Kolonne erstreckt sich in Richtung der Mautstelle Lučko aus Richtung Buzin und belastet die ohnehin überlasteten Zufahrten nach Zagreb zusätzlich. Gleichzeitig verzeichnet das Istrian Y erhebliche Staus und Kolonnen auf dem Abschnitt zwischen der Anschlussstelle und dem Tunnel Učka.
Die Insel Krk hingegen erhält ihren Schlag über die Krk-Brücke, wo der Verkehr in beide Richtungen erschwert ist. In Richtung Insel beginnt die Kolonne bereits an der Anschlussstelle Kraljevica, und diejenigen, die auf das Festland zurückkehren, warten ab Njivice. Erhöhtes Verkehrsaufkommen ist auch auf der Adriastraße DC8 zu spüren, insbesondere auf den Zufahrten zu touristischen Zentren entlang der Küste, wo sich lokale Staus mit der Transitwelle vermischen.
Der HAK meldete auch Wartezeiten im Personen- und Güterverkehr an einigen Grenzübergängen zu Bosnien und Herzegowina, Serbien und Montenegro, was die Situation für diejenigen, die ins Ausland reisen, zusätzlich erschwert.
Auch der Dienstag bringt keine Entspannung
Der Dienstag, der 11. August 2026, bietet keine Erleichterung, im Gegenteil. Laut der Prognose des HAK wird es am Vormittag und Nachmittag zu zähfließendem Verkehr auf den Stadtautobahnen und Umgehungsstraßen kommen, wobei Staus und Kolonnen besonders auf der Zagreber Umgehungsstraße (A3) und der Rijeka-Umgehungsstraße (A7) drohen. Probleme werden auch auf der Autobahn A2 Zagreb-Macelj an der Anschlussstelle Zagreb zapad sowie auf der Autobahn A4 Goričan-Zagreb zwischen den Anschlussstellen Popovec und Zagreb istok erwartet.
Eine zusätzliche Herausforderung für Autofahrer könnten auch die Wetterbedingungen darstellen. Ab Mittag sind lokal Schauer mit Gewittern möglich, insbesondere in Istrien und im Gorski kotar, was die Fahrbahnen nass und rutschig machen wird. Der HAK appelliert an die Fahrer, Geschwindigkeit und Fahrweise den Straßenverhältnissen anzupassen und besonders auf den Sicherheitsabstand zwischen den Fahrzeugen zu achten.