HR EN DE
NEWS SPORT BIZNIS SCENA LIFESTYLE TECH

Falsche Tochter ergaunert 4.000 Euro per SMS, 80-Jähriger verliert 7.000 Euro bei Krypto-Betrug

Die Polizeidirektion Split-Dalmatien hat eine Reihe von Anzeigen wegen Computerbetrugs erhalten. Bürger fielen auf falsche Investitionen, gefälschte Banklinks und rührende Familien-SMS herein.

Foto: Wikipedia (OTP Banka Srbija)
Kurz gesagt
  • Ein 80-Jähriger verlor seit 2024 bei einem falschen Krypto-Betrug 7.000 Euro.
  • Eine ältere Frau überwies aufgrund einer falschen SMS-Nachricht von ihrer 'Tochter im Ausland' mehr als 4.000 Euro.
  • Ein 23-Jähriger verlor durch den Klick auf einen gefälschten OTP-Banklink fast 1.800 Euro.
  • Die Polizei appelliert an die Vorsicht und ruft Bürger dazu auf, verdächtige Fälle unter der Nummer 192 zu melden.

In den letzten Tagen wurden in Dalmatien eine Reihe ausgeklügelter Betrugsfälle verzeichnet, bei denen Bürger erhebliche Geldbeträge verloren. Die Betrüger nutzten verschiedene Methoden, von falschen Versprechungen über Investitionen in Kryptowährungen bis hin zu emotionalen SMS-Nachrichten, in denen sie sich fälschlich als Familienmitglieder in Not ausgaben.

Krypto-Versprechen kosten Rentner 7.000 Euro

Einer der schwerwiegendsten Fälle betrifft einen 80-jährigen Mann, der seit 2024 glaubte, in Kryptowährungen zu investieren. Er gewährte unbekannten Personen über Apps Fernzugriff auf seine Bankkonten, in der Überzeugung, mit autorisierten Vermittlern zu kommunizieren. Erst als er bemerkte, dass Geld von seinem Konto verschwand, ohne dass Gewinne erzielt wurden, meldete er den Betrug der Polizei. Sein Schaden beläuft sich auf etwa 7.000 Euro.

Rückzahlung alter Schulden als Köder für neue Opfer

Ein weiteres Opfer ist ein 2003 geborener Bürger. Er telefonierte mit einer unbekannten Person, die ihm die Rückzahlung von Geld versprach, das er vor langer Zeit bei einem früheren Betrug verloren hatte. Nachdem er seine Bankdaten preisgegeben hatte, wurden 250 Euro von seinem Konto abgebucht.

Falsche Tochter im Ausland und dringende SMS-Nachricht

Besonders besorgniserregend ist der Fall einer älteren Frau, die auf einen emotionalen SMS-Betrug hereinfiel. Eine unbekannte Person gab sich als ihre Tochter aus, die im Ausland lebt und arbeitet. In der Nachricht hieß es, es handele sich um eine neue Nummer, da ihr altes Handy nicht funktioniere, und dass sie dringend Geld für Lebenshaltungskosten benötige. In der Überzeugung, ihrer Tochter zu helfen, überwies die Frau mehr als 4.000 Euro auf ein unbekanntes Konto.

Klick auf gefälschten Banklink

Unter den Anzeigen ist auch ein 23-Jähriger, der fast 1.800 Euro verlor. Nachdem er auf einen gefälschten Link der OTP Bank geklickt und seine persönlichen und Bankdaten aktualisiert hatte, wurde ihm Geld von seinem Konto abgebucht.

Polizei warnt: Seien Sie vorsichtig

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen laufen, und die Polizei arbeitet intensiv daran, die Identität der Täter festzustellen. Die Polizeidirektion Split-Dalmatien appelliert erneut an die Bürger, äußerste Vorsicht walten zu lassen. Vor jeder Investition wird empfohlen, unabhängigen Finanzrat einzuholen und verdächtige Angebote abzulehnen.

Besondere Vorsicht ist beim Erhalt von SMS-Nachrichten geboten, in denen sich Personen als Familienmitglieder ausgeben. Man sollte stets die Echtheit der Anfrage überprüfen. Außerdem sollten niemals persönliche und Bankdaten, PINs, Autorisierungscodes oder CVC-Nummern an unbekannte Personen weitergegeben werden. Bei Betrugsverdacht sollte man sofort die Bank kontaktieren und die Polizei unter der Nummer 192 informieren.

Häufige Fragen
Wie kamen die Betrüger am häufigsten an das Geld der Opfer? +
Sie nutzten falsche Versprechungen über Investitionen in Kryptowährungen, gefälschte SMS-Nachrichten im Namen von Familienmitgliedern, falsche Versprechungen über die Rückzahlung alter Schulden und gefälschte Banklinks.
Wie hoch sind die Gesamtverluste in diesen gemeldeten Fällen? +
In den vier beschriebenen Fällen erlitten die Bürger einen Gesamtschaden von mehr als 13.000 Euro, wobei der größte Einzelschaden 7.000 Euro beträgt.
Was rät die Polizei den Bürgern, um nicht Opfer zu werden? +
Sie rät, keine Bankdaten und Codes weiterzugeben, die Echtheit verdächtiger Nachrichten und Links zu überprüfen und im Verdachtsfall sofort die Bank und die Polizei unter der Nummer 192 zu kontaktieren.
Ist die Identität der Täter bekannt? +
Nein, die kriminalpolizeilichen Ermittlungen laufen, und die Identität der Täter ist noch nicht festgestellt.

Anmelden

Zum Kommentieren müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Kommentare (0)
Noch keine Kommentare. Sei der Erste!
Suchen
Beliebt
Nedavno pretraživano
helsinški sporazum
liga prvaka
digitalni mediji
Anmelden
Startseite
5MIN.hr als bevorzugte Quelle festlegen
Folge uns in den sozialen Medien
Kategorien