Falschmeldung über Đokovićs Spende an Omiš
Der Kroatische Bote deckt auf, wie die erfundene Geschichte über 300.000 Euro zu einem Werkzeug der politisch-ideologischen Auseinandersetzung wurde, in der Thompson als Bösewicht dargestellt wird.
Der Kroatische Bote deckt auf, wie die erfundene Geschichte über 300.000 Euro zu einem Werkzeug der politisch-ideologischen Auseinandersetzung wurde, in der Thompson als Bösewicht dargestellt wird.
In den sozialen Medien verbreitet sich in den letzten Stunden massiv die Geschichte, dass der Tennisspieler Novak Đoković 300.000 Euro an Omiš gespendet habe, mit einem zynischen Vergleich mit dem Musiker Marko Perković Thompson, der der Stadt angeblich nur "ein Gebet" angeboten habe. Der Kroatische Bote deckt in einer am 16. August 2026 veröffentlichten Analyse diese Geschichte als klassisches Muster des hybriden Krieges und der Fake-News-Operation auf.
Es gibt keinerlei offizielle Bestätigung dieser Spende. Die Stadt Omiš hat keine solche Spende erhalten, und keine relevante Quelle hat solche Informationen veröffentlicht. Es handelt sich um eine erfundene Nachricht, die von Trollen und Bots verbreitet wird, mit dem Ziel, aus der Lüge Wahrheit zu machen.
Die Geschichte verbreitet sich über Facebook-Beiträge auf Serbisch, die dann auf X und unter kroatischen Nutzern landen. Gerade kroatische Nutzer haben dieser Geschichte den Vergleich mit Thompson und "einem Gebet" hinzugefügt, wodurch die einfache Lüge eine klare politisch-ideologische Ausrichtung erhielt.
Die Zahl und der Name sind erfunden, und 300.000 Euro wirken überzeugend genug, dass ein unvorsichtiger Nutzer sozialer Medien ohne Überprüfung glaubt. Im Stil von Šešeljs Satz: "Sie haben wie Welse an den Köder gebissen", kommentiert der Kroatische Bote.
In der Analyse wird angeführt, dass es sich um ein bewährtes linkes Muster handelt: ein ideologisches Ziel finden und es mit einer Katastrophe verbinden. Thompson ist der ideale Bösewicht, Đoković der Gute. Wenn Fakten die Geschichte nicht stützen, erfinden linke Profile einfach Fakten.
Der erfundene Đoković wird zum politischen Werkzeug, Omiš zur Kulisse, und Thompson zum Bösewicht in einer Geschichte, die andere geschaffen haben. Das einzige wahre Ziel bleibt der alte ideologische Konflikt, so die Analyse.