Letica unterschreibt bei Luzern
Der ehemalige Hajduk-Torhüter Karlo Letica (29) hat einen Zweijahresvertrag beim Schweizer Klub Luzern unterschrieben, wo er nach drei Saisons bei Lausanne die Rolle des Stammtorhüters übernehmen soll.
Der ehemalige Hajduk-Torhüter Karlo Letica (29) hat einen Zweijahresvertrag beim Schweizer Klub Luzern unterschrieben, wo er nach drei Saisons bei Lausanne die Rolle des Stammtorhüters übernehmen soll.
Karlo Letica hat einen neuen Klub. Der ehemalige Hajduk-Torhüter, der 29-jährige kroatische Torwart, hat offiziell einen Zweijahresvertrag beim Schweizer Klub Luzern unterschrieben, wie der Verein auf seiner offiziellen Website bekannt gab. Letica bleibt damit in der Schweizer Super League, wo er in den letzten drei Saisons für Lausanne zwischen den Pfosten stand.
Letica war seit Anfang Juli vereinslos, nachdem sein Vertrag bei Lausanne-Sport ausgelaufen war, und wechselte daher ablösefrei zu Luzern. Im Dress von Lausanne absolvierte er 122 Pflichtspiele und blieb dabei 33 Mal ohne Gegentor; in der vergangenen Saison wurde er von der Schweizer Zeitung Blick zum besten Spieler seiner Mannschaft gewählt.
Es wird erwartet, dass er in Luzern die Rolle des Stammtorhüters übernimmt. Der Klub hatte im Sommer den Albaner Simon Simoni als Nachfolger von Pascal Loretz verpflichtet, der zu Hannover gewechselt war, doch der 22-jährige Torhüter konnte die Erwartungen nicht erfüllen. Aufgrund mehrerer Fehler zu Beginn der Saison musste der Klub erneut nach einer Lösung suchen, und Letica hat sich als erste Wahl für die Torhüterposition aufgedrängt.
Letica kam 2023 aus dem rumänischen Klub Hermannstadt in die Schweiz, zuvor spielte er für Club Brügge, SPAL, Sampdoria und CFR Cluj. Von Hajduk wechselte er 2018 für eine Ablöse von rund drei Millionen Euro nach Belgien, nachdem er im Klub aus Split eine hervorragende Saison gespielt hatte.
In diesem Jahr wurde er erneut in den Kader der kroatischen Nationalmannschaft berufen. Im März erhielt er eine vorläufige Einladung von Nationaltrainer Zlatko Dalić, da Dominik Kotarski ausfiel, aber sein Debüt in der A-Nationalmannschaft steht noch aus. Die neue Herausforderung in Luzern bietet ihm die Chance, erneut seinen Wert zu beweisen und sich dem Platz in der Nationalmannschaft anzunähern.