Eine dramatische Lebensrettung ereignete sich am Dienstag, dem 11. August 2026, am Strand Babe in Novalja auf der Insel Pag. Gegen 11:45 Uhr kam es zum Ertrinken eines Mannes, doch dank der schnellen Reaktion zufälliger Passanten und medizinischer Fachkräfte, die sich privat am Strand aufhielten, wurde sein Leben nach fast 40-minütiger Reanimation gerettet.
Ein Zeugnis des Ereignisses wurde auf der Facebook-Seite Hitna uživo 194 veröffentlicht, die von Mitarbeitern des Rettungsdienstes betrieben wird. Eine medizinische Fachkraft, die sich zu diesem Zeitpunkt am Strand befand, beschrieb, wie alle Anwesenden sofort zur Hilfe eilten, sobald der Verunglückte aus dem Meer gezogen wurde. Ihren Worten zufolge wurde der Mann ohne Puls aus dem Wasser geholt, was ein sofortiges Eingreifen aller Anwesenden erforderte.
Rettung unter unmöglichen Bedingungen
Unter denjenigen, die sich zufällig am Ort des Geschehens befanden, waren auch ein Kardiologe und ein Anästhesist. Obwohl keiner von ihnen im Dienst war, begannen sie ohne Zögern mit der Reanimation. "Wir, die wir uns dort befanden, obwohl wir nicht im Dienst waren, eilten zur Hilfe. Unter uns waren ein Kardiologe und ein Anästhesist, und nach der Ankunft des Teams des Notdienstes Novalja machten wir gemeinsam weiter", übermittelt Hitna uživo 194 die Worte der medizinischen Fachkraft.
Die Bedingungen vor Ort waren äußerst anspruchsvoll. Die Reanimation fand an einem felsigen Strand bei einer Temperatur von 38 Grad Celsius statt, und alle Beteiligten trugen Badekleidung. Trotzdem gelang es ihnen, einen venösen Zugang zu legen. "Ich schaffte es, einen venösen Zugang zu legen, unter wirklich schwierigen Bedingungen, bei 38 °C, an einem felsigen Strand, in Badekleidung und ohne die üblichen Arbeitsbedingungen", heißt es in dem Beitrag auf der genannten Facebook-Seite.
Puls nach 40 Minuten zurück
Durch die gemeinsamen Anstrengungen der zufällig anwesenden Ärzte und des Teams des Notdienstes Novalja dauerte die Reanimation etwa 40 Minuten. Am Ende gelang das Unmögliche: Der Verunglückte bekam seinen Puls zurück. Die medizinische Fachkraft hob besonders den Teamgeist hervor, der während der gesamten Aktion herrschte, und betonte, dass sich auch andere am Strand Anwesende an der Rettung beteiligten, nicht nur medizinisches Personal.
"Von den Menschen, die zufällig am Strand waren, über die Ärzte, die privat dort waren, bis hin zum Team des Notdienstes Novalja – wir waren heute alle ein Team. Besonders großen Respekt an das Team des Notdienstes Novalja, ihr wart wirklich spitze! Ich bin stolz darauf, dass wir, obwohl wir nicht im Dienst waren, keine Sekunde gezögert haben, sondern das getan haben, was wir können und was getan werden musste! Bravo, Leute", sagte sie.
Über den aktuellen Gesundheitszustand des geretteten Mannes liegen derzeit keine weiteren Informationen vor.