Die Rückkehr von Dominik Livaković ins Maksimir-Stadion ist näher denn je, hängt aber noch immer am seidenen Faden. Dinamos Präsident Zvonimir Boban traf sich Ende Juli mit dem Spielerberater Andy Bara und vereinbarte alle Konditionen der Zusammenarbeit. Doch obwohl der kroatische Nationaltorhüter auf einem Wechsel nach Zagreb besteht, zögert der türkische Klub Fenerbahçe mit der endgültigen Entscheidung.
Einigung mit dem Spieler erzielt, Vereine verhandeln noch
Livaković verbrachte die zweite Hälfte der letzten Saison bereits auf Leihbasis bei Dinamo, doch damals konnten sich die Vereine nicht auf einen dauerhaften Transfer einigen. Jetzt ist die Situation anders, der Spieler ist sich seiner Wünsche klar, und Dinamo hat alles getan, was möglich war. "Präsident Zvonimir Boban traf sich Ende Juli mit dem Spielerberater Andy Bara, und alle Bedingungen wurden vereinbart. Es bleibt nur noch, dass sich die Vereine einigen."
Fenerbahçe hat es nicht eilig. Der türkische Spitzenklub konzentriert sich derzeit auf Verstärkungen und den Aufbau des Teams, nicht auf Verkäufe. Bis zum Ende der Transferperiode können sie auf ein besseres Angebot warten, sodass die endgültige Nachricht über Livakovićs Zukunft erst in den letzten Tagen des Transferfensters eintreffen könnte.
Dinamo hat auch Alternativen
Im Maksimir ist man sich bewusst, dass Fenerbahçe sich weigern könnte, den Torhüter ziehen zu lassen. Auch für dieses Szenario ist man gerüstet, der Klub hat eine zweite und dritte Option in petto, falls der Deal scheitert. Welche Spieler das sind, ist nicht bekannt, aber bei Dinamo glaubt man, dass sie angesichts des aktuellen Torhüterkaders Verstärkungen wären.
Neues Gesicht im Maksimir: Noah Nsoki von PSG
Während die Saga um Livaković andauert, hat Dinamo am Samstag offiziell einen neuen Transfer bestätigt. Der 19-jährige Noah Nsoki, ein talentierter Spieler von Paris Saint-Germain, ist im Maksimir angekommen. Geboren in Tournan-en-Brie, unweit von Paris, spielt Nsoki auf den Positionen Linksaußen und offensives Mittelfeld und wird bei Dinamo das Trikot mit der Nummer 77 tragen.
Der junge Franzose bringt eine beeindruckende Trophäenbilanz mit, mit PSG gewann er zwei U19-Meistertitel in Frankreich, den Senioren-Titel in der Ligue 1 im letzten Jahr sowie den Trophée des Champions, den französischen Supercup. "Willkommen bei Dinamo, willkommen in Zagreb, willkommen in Kroatien!", verkündete der Klub in den sozialen Medien.
Historisches Finale im Maksimir vor dem Abriss
Der Sonntag bringt auch einen emotionalen Moment für alle Fans der Blauen. Auf dem Hauptfeld des Maksimir wird das Finale des Ramljak26 ausgetragen, das letzte Spiel vor dem Abriss des legendären Stadions. Durch einen großen Sieg gegen Benfica hat sich Dinamo an die Spitze der Gruppe A gesetzt und sich für das Finale gegen Ajax qualifiziert.
Das Spiel beginnt um 18:30 Uhr, der Eintritt ist für alle Fans frei. Für die Zuschauer wird der untere Westtribüne geöffnet, die Tore öffnen um 17:30 Uhr. Wer nicht nach Zagreb kommen kann, kann das Finale live auf der Plattform Dinamo Plus verfolgen.
"Zum letzten Mal auf dem Hauptfeld des Maksimir. Morgen erwartet uns ein historischer Moment: das Finale des Ramljak26 auf dem Hauptfeld des Maksimir, zum letzten Mal vor dem Abriss des Stadions", verkündete der Klub auf seinem offiziellen Twitter-Profil.