Luka Čarapović bricht kroatischen Rekord über 50 m Rücken in Paris
Der 20-jährige Schwimmer des PK Mursa Osijek schwamm 25,36 Sekunden bei der Europameisterschaft in Paris und wurde damit der schnellste Kroate in der Geschichte dieser Disziplin.
Der 20-jährige Schwimmer des PK Mursa Osijek schwamm 25,36 Sekunden bei der Europameisterschaft in Paris und wurde damit der schnellste Kroate in der Geschichte dieser Disziplin.
Luka Čarapović, ein 20-jähriger Schwimmer aus Osijek, ist der neue kroatische absolute Rekordhalter über 50 m Rücken. Bei der Europameisterschaft in Paris schwamm er am 13. August 2026 die Strecke in 25,36 Sekunden und wurde damit der schnellste Kroate, der jemals in dieser Disziplin angetreten ist, wie HRT Regija Osijek berichtet.
Mit seiner Zeit von 25,36 Sekunden übertraf Čarapović die Ergebnisse von Legenden des kroatischen Schwimmsports wie Gordan Kožulj, Marko Strahija und Nikola Miljenić. In einem äußerst starken Teilnehmerfeld der besten europäischen Schwimmer beendete der junge Osijeker die Qualifikation auf Platz 35 und verpasste das Halbfinale nur um 46 Hundertstelsekunden.
Besondere Bedeutung erhält das Ergebnis durch die Tatsache, dass Čarapović erst ein jüngerer Senior und das jüngste Mitglied der kroatischen Schwimmnationalmannschaft ist und gegen anerkannte und erfahrene europäische Schwimmer antrat.
Aus dem Verein PK Mursa Osijek wird betont, dass hinter der Zeit von 25,36 Sekunden Jahre der Arbeit, Disziplin und tausende Kilometer im Becken stehen, zusammen mit der Arbeit mit Trainer Ivan Koščević.
"Hinter diesen 25,36 Sekunden stehen Jahre der Arbeit, Disziplin, tausende Kilometer im Becken sowie die Arbeit mit Trainer Ivan Koščević. Genau diese beiden setzen diese Geschichte auch im neuen Schwimmverein Mursa Osijek fort, in dem wir mit fachlicher Arbeit und positivem Umfeld Bedingungen für Luka und Generationen junger Schwimmer aus Osijek schaffen wollen", so der Verein.
Čarapović hatte bereits im letzten Jahr mit seinem Auftritt bei der Weltmeisterschaft in Singapur einen historischen Schritt gemacht. Nach der Europameisterschaft in Paris folgen im Jahr 2026 die Mittelmeerspiele in Tarent in Italien und im Dezember die Weltmeisterschaft in Peking.
"Danke an alle, die in all den Jahren Teil dieses Weges waren, Trainer, Familie, Freunde, Vereine, Sportinstitutionen und Menschen, die geholfen haben, als es nötig war. Ein solches Ergebnis trägt Lukas Namen, aber dahinter steckt viel Arbeit und Unterstützung von aufrichtigen und selbstlosen Menschen", so der PK Mursa Osijek.