Statt unbeschwert ins Meer zu springen und Eis zu genießen, verbringt der achtjährige Junge Finn aus Österreich seine Sommerferien auf etwas ungewöhnliche Weise. Der kleine Umweltaktivist hat sich nämlich entschieden, seine Zeit an der Adria der Reinigung der Küste von Plastik und anderem Abfall zu widmen, und seine Mission begann auf der Insel Koločep.
Müllgreifer statt Spielzeug
Mit einem Müllgreifer und einer Tüte in der Hand durchsucht Finn täglich die Küste von Koločep und zieht aus dem Meer und den Felsen verschiedenste Arten von Plastik und ungewöhnlichem Abfall. Seine Eltern, die der Redaktion von Morski Fotos geschickt haben, die die wertvollen Taten ihres Sohnes bezeugen, scherzen, dass Finn so viele verlorene und weggeworfene Schuhe findet, dass er bequem "ein eigenes Schuhgeschäft eröffnen" könnte.
Ernste Botschaft hinter dem Kinderspiel
Dennoch steckt hinter dieser ungewöhnlichen Sommerroutine ein ernster Wunsch, die Natur zu bewahren. Finns Familie betont, dass sie große Fans der Adria sind und regelmäßig Nachrichten über das Meer und den Umweltschutz verfolgen. Sie betonen, dass das Ziel von Finns Bemühungen ist, auch andere zu motivieren, sowohl die lokale Bevölkerung als auch Touristen, sich dieser wichtigen Mission anzuschließen.
"Der Hauptfokus sollte darauf liegen, dass das Meer sauber bleibt und alle Menschen motiviert werden, die wunderschöne kroatische Umwelt zu schützen. Wir wissen, dass der meiste Plastikmüll von weit her aus Richtung Albanien kommt, aber wir müssen als Europäer denken, das Meer kennt keine Grenzen", sagen Finn und seine Eltern.
Die Reinigung geht auf der Insel Ruda weiter
Nachdem er die Wege und die Küste von Koločep gründlich gereinigt hatte, machte Finn nicht halt. Seine Umweltmission setzte er auf der nahegelegenen Insel Ruda fort, in der Nähe des bekannten Restaurants Bowa, wo er weiterhin Plastik entfernt, das die Wellen an die Felsen spülen. Die Botschaft dieses achtjährigen österreichischen Jungen ist einfach, aber kraftvoll: Wir alle können unseren Beitrag leisten.
Die Redaktion von Morski sagt: "Danke, lieber Finn, und danke an die Eltern, die ein so gutes Kind erzogen haben!", schreibt Jurica Gašpar.