Die Fußballer des Roten Sterns erlebten einen echten Schock auf dem Marakana. Im Rückspiel der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League unterlagen sie dem israelischen Klub mit 0:2, womit ihre europäische Reise mit insgesamt 0:3 endete. Dieses Debakel markierte das Ende der Ära von Dejan Stanković auf der Bank des Belgrader Klubs, der unmittelbar nach dem Spiel seinen Rücktritt einreichte.
Stanković erneut von Israelis bezwungen
Die Niederlage war für Stanković besonders schmerzhaft, der nicht zum ersten Mal von einem israelischen Klub aus Europa eliminiert wurde. Bereits 2022 verließ er die Bank von Zvezda, nachdem Maccabi Haifa in der Qualifikation zur Champions League besser war. Diesmal war Hapoel Be'er Sheva fatal, obwohl Quellen auch den Namen Maccabi Beer Sheva für denselben Klub verwenden.
Finanzieller Schlag und historisches Debakel
Das Ausscheiden aus der Champions League kostete Roter Stern mindestens 14,1 Millionen Euro an Klubprämien, und auch die Chance auf zusätzliche 18,62 Millionen Euro, die ein Sieg in der Play-off-Runde gebracht hätte, ist geplatzt. Serbische Medien betonen, dass Zvezda eine so deutliche Niederlage in zwei Pokal- bzw. Champions-League-Spielen seit vollen 66 Jahren nicht erlebt hat. Zuletzt erging es ihnen in der Saison 1960/61 gegen das ungarische Ujpest, das sie mit insgesamt 5:1 ausschaltete, zunächst mit 2:1 in Belgrad und dann mit 3:0 in Budapest.
Provokation mit der Fahne erzürnte die Fans
Während auf dem Marakana Wut herrschte, erregte eine Szene nach dem Spiel besondere Aufmerksamkeit. Ein Mitglied des Trainerstabs der Gäste bewegte sich in Richtung Tunnel und entfaltete vor den Zvezda-Fans eine Fahne, die sie freudig schwenkte. Diese Geste wurde von den Heimfans als Provokation aufgefasst, die sie mit Pfiffen und Buhrufen quittierten. Angeblich flogen auch einige Flaschen in Richtung Spielfeld. Die Kommentare unter dem veröffentlichten Video sind geteilt: Ein Teil der Fans ist überzeugt, dass es sich um Schadenfreude handelt, während andere nichts Anstößiges daran sehen, die eigene Nationalflagge zu schwenken.
Wie geht es weiter für Zvezda und Hapoel?
Roter Stern steht nun vor der Aufgabe, sich einen Platz im Play-off der Europa League zu sichern, wo der tschechische Klub Viktoria Pilsen der Gegner sein wird. Auf der anderen Seite ist Hapoel Be'er Sheva einen Schritt von einem historischen Erfolg entfernt. Im Play-off der Champions League wartet der aserbaidschanische Klub Sabah, der das dänische AFG mit insgesamt 5:2 ausgeschaltet hat. Die Israelis feiern zu Recht, und wie Dnevno.hr berichtet, haben die Zvezda-Fans bereits in den sozialen Netzwerken über einen möglichen Transfer von Abu Fani zu Maccabi Haifa diskutiert, insbesondere wenn Yarin Levi verkauft wird.