Metković wächst, Opuzen und Mljet sinken
Die Ergebnisse für Juli und die ersten sieben Monate 2026 zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Reisezielen der Gespanschaft Dubrovnik-Neretva.
Die Ergebnisse für Juli und die ersten sieben Monate 2026 zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Reisezielen der Gespanschaft Dubrovnik-Neretva.
Die Analyse des Tourismusaufkommens im Süden Kroatiens für Juli 2026 zeigt einen interessanten doppelten Trend. Während einige Reiseziele einen ermutigenden Anstieg der Übernachtungen verzeichnen, kämpfen andere mit einem deutlichen Rückgang im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie Daten zeigen, die am Samstag vom Portal JUGInfo veröffentlicht wurden.
Den größten Sprung im Juli machte die Stadt Metković mit einem Anstieg der Übernachtungen um 4,66 Prozent im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahres. Ein leichter, aber positiver Anstieg des Tourismusaufkommens wurde auch in Smokvica, Blato, Vela Luka und Trpanj verzeichnet.
Am anderen Ende des Spektrums liegt Opuzen, wo im Juli nur 67,79 Prozent der Übernachtungen des Vorjahres erreicht wurden. Auch die Insel Mljet verzeichnet einen deutlichen Rückgang, und den Juli mit weniger Übernachtungen als im Vorjahr beendeten auch Ston, Slivno und Lastovo.
Betrachtet man den Zeitraum von Jahresbeginn bis Ende Juli, ist das Bild teilweise anders, aber der Spitzenreiter bleibt derselbe. Metković führt erneut mit dem größten Anstieg der Übernachtungen. Zu den erfolgreichsten Reisezielen in den ersten sieben Monaten 2026 gehören außerdem Ploče, Blato, Korčula und Lumbarda, deren Ergebnisse auf ein stabiles Wachstum des Tourismusaufkommens hindeuten.
Den größten kumulativen Rückgang verzeichnete Mljet, gefolgt von Opuzen, Ston, Dubrovačko primorje und Slivno. Diese Daten deuten auf besondere Schwierigkeiten hin, die einige Orte im Vergleich zur touristischen Saison des Vorjahres haben.
Die Gesamtstatistiken deuten darauf hin, dass der Tourismus in den meisten Orten der Gespanschaft Dubrovnik-Neretva ausgeglichen ist. Dennoch bestätigen die deutlichen Unterschiede zwischen den einzelnen Tourismusgemeinschaften, dass lokale Faktoren wie die Struktur der Unterkünfte, die Verkehrsanbindung und die Nachfrage auf den Quellmärkten die Ergebnisse zunehmend beeinflussen.