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Mysteriöse Radarkreise über Istrien: Erklärung eingetroffen

Konzentrische Kreise auf Aufnahmen von Wetterportalen haben am Dienstag erneut Diskussionen über Wetterkontrolle ausgelöst, doch die slowenische Umweltagentur teilt mit, dass es sich um eine technische Störung des italienischen Radars handelt.

Foto: Wikipedia (Teorija urote)
Kurz gesagt
  • Internetnutzer entdeckten am 11. August 2026 mysteriöse konzentrische Kreise auf Radaraufnahmen über Kroatien, Slowenien und Italien.
  • Die slowenische Umweltagentur (ARSO) erklärte, dass es sich um eine Störung in den Daten des italienischen Radars Fossalon handelt, nicht um tatsächliche Niederschläge.
  • Die Kreise entstehen durch die Art und Weise, wie das Radar die Atmosphäre misst, und durch verstärkte Reflexion in der Höhe, in der Schnee schmilzt.
  • Meteorologen betonen, dass das Phänomen eine übliche technische Erscheinung ist und nicht mit Verschwörungstheorien über Wetterkontrolle zusammenhängt.

Radaraufnahmen, die am Dienstag, dem 11. August 2026, ungewöhnliche Wirbel von Gewitterwolken über Italien, Slowenien und Kroatien zeigten, insbesondere im Gebiet von Istrien, verbreiteten sich schnell in den sozialen Medien. Nutzer entdeckten gegen 14:30 Uhr auf Wetterportalen wie Windy konzentrische Kreise und begannen, nach einer Erklärung für das mysteriöse Phänomen zu suchen.

Slowenische Agentur: Daten stammen vom italienischen Radar

Auf die zahlreichen Anfragen reagierte bald die slowenische Umweltagentur (ARSO). Über ihr offizielles Profil auf der Social-Media-Plattform X, ARSO vreme, erklärten sie, dass die Kreise keine tatsächlichen Niederschläge darstellen, sondern eine Störung in den Radardaten. "Sie stammen aus den Daten des Radars Fossalon in Italien", gaben sie an und fügten hinzu, dass die genaue Ursache nicht bekannt sei, es sich aber "höchstwahrscheinlich um einen Fehler bei der Messung oder Datenverarbeitung handelt".

Warum entstehen konzentrische Kreise?

ARSO erläuterte auf seiner Website dieses Phänomen genauer. Das Radar misst die Atmosphäre mit einer Antenne, die sich um die vertikale Achse dreht, und zwar unter verschiedenen Winkeln, wobei Niederschläge in verschiedenen Höhen über jedem Punkt am Boden erfasst werden. Der Computer extrahiert dann den höchsten gemessenen Wert und zeigt ihn im Bild an, was bedeutet, dass das, was wir sehen, nicht Niederschlag am Boden ist, sondern irgendwo darüber.

Ein entscheidender Faktor ist auch die Schneeschmelzzone in der Höhe der Null-Grad-Isotherme. "In dieser Höhe gibt es eine verstärkte Radarreflexion aufgrund der Schneeschmelze", erklären sie von ARSO. Da die unterschiedlich geneigten Radarstrahlen die Schmelzzone in verschiedenen Entfernungen schneiden, nehmen die Projektionen dieser maximalen Echos auf den Boden die Form konzentrischer Kreise an.

Verschwörungstheorien und ein alltägliches Phänomen

Ähnliche technische Artefakte auf Wetterportalen fördern regelmäßig Verschwörungstheorien über Wettermanipulation und geheime Geoengineering-Experimente. Meteorologen betonen daher, dass es sich um übliche digitale Unvollkommenheiten der Messsysteme handelt, nicht um geheimnisvolle atmosphärische Phänomene. Obwohl visuell beeindruckend, sind diese Kreise nur eine Folge der Art und Weise, wie Radarsysteme Daten über die Atmosphäre sammeln und verarbeiten.

Häufige Fragen
Was sind die mysteriösen Kreise auf den Radaraufnahmen über Kroatien? +
Nach Angaben der slowenischen Umweltagentur (ARSO) handelt es sich nicht um tatsächliche Niederschläge, sondern um eine Störung in den Radardaten, die vom italienischen Radar Fossalon stammt.
Warum hat die Störung die Form konzentrischer Kreise? +
Das Radar misst die Atmosphäre unter verschiedenen Winkeln, und eine verstärkte Reflexion entsteht in der Höhe, in der Schnee schmilzt. Die Projektion dieser Echos auf den Boden erzeugt die Form konzentrischer Kreise.
Ist dieses Phänomen gefährlich oder mit Wetterkontrolle verbunden? +
Nein. Meteorologen weisen darauf hin, dass es sich um eine übliche technische Unvollkommenheit der Messsysteme handelt, nicht um ein tatsächliches atmosphärisches Phänomen oder Geoengineering.
Wann und wo erschien der Wirbel auf den Aufnahmen? +
Das ungewöhnliche Wirbeln wurde am 11. August 2026 gegen 14:30 Uhr auf Wetterportalen beobachtet und war über Italien, Slowenien und Kroatien zu sehen, einschließlich des Gebiets von Istrien.

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