Modrić von Zadar nach Mailand mit Ryanair
Der kroatische Kapitän kehrte mitten in der Nacht mit einem Linienflug zurück, während Maignan und Rabiot noch im verlängerten Urlaub sind.
Der kroatische Kapitän kehrte mitten in der Nacht mit einem Linienflug zurück, während Maignan und Rabiot noch im verlängerten Urlaub sind.
Luka Modrić steht erneut im Fokus der italienischen Medien, doch diesmal geht es nicht um seine Aktionen auf dem Platz. Der kroatische Kapitän nutzte ein paar freie Tage für einen Besuch in Zadar und kehrte dann in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch mit einem regulären Ryanair-Flug nach Mailand zurück.
Die Gazzetta dello Sport hob seine Entscheidung hervor, in der Economy Class zu fliegen statt mit einem Privatjet. "Manche Menschen würden nicht einmal darüber nachdenken, ohne die Annehmlichkeiten eines Privatflugs zu reisen, während andere gerne in der Economy Class fliegen würden. Luka Modrić gehört offensichtlich zur letzteren Kategorie, denn für ihn war der Inhalt schon immer wichtiger als die Form", schreibt die italienische Zeitung.
Der Flug landete um 1:00 Uhr nachts in Malpensa. Trotz der späten Stunde posierte Modrić, der allein reiste, geduldig für Fotos und verteilte Autogramme an Passagiere und andere, die er am Flughafen traf.
Die Gazzetta berichtet, dass Modrić von einem dreitägigen Urlaub zurückkehrte, den ihm Trainer Rúben Amorim nach der Tour durch Australien und Indonesien gewährt hatte. "Luka wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in Malpensa gesehen", heißt es in dem Text weiter.
Das italienische Medium zog einen Vergleich zwischen Modrićs Herangehensweise an seine Pflichten und der Situation von Mike Maignan und Adrien Rabiot. Die beiden befinden sich noch im verlängerten Urlaub nach der Weltmeisterschaft und sollen erst am Sonntag zum Team stoßen, während der kroatische Mittelfeldspieler schnell wieder im Einsatz war.
"In einer Zeit, in der Maignan und Rabiot wegen der Art und Weise, wie ihr zusätzlicher Urlaub geregelt wurde, zum Gesprächsthema geworden sind, bleibt Modrić wie immer ein Vorbild, indem er spät in der Nacht zurückkehrte, um am Nachmittag für die Fortsetzung der Arbeit in Milanello bereit zu sein", schließt die Gazzetta.