Modrić begeistert Italiener mit Bescheidenheit
Der kroatische Kapitän kehrte nach seinem Urlaub in Kroatien mit einem Linienflug nach Mailand zurück, nicht mit dem Privatjet, ein Beispiel für Professionalität, das La Gazzetta dello Sport hervorhebt.
Der kroatische Kapitän kehrte nach seinem Urlaub in Kroatien mit einem Linienflug nach Mailand zurück, nicht mit dem Privatjet, ein Beispiel für Professionalität, das La Gazzetta dello Sport hervorhebt.
Luka Modrić hat erneut das Interesse der italienischen Medien geweckt, diesmal jedoch nicht wegen seiner fußballerischen Fähigkeiten. Der kroatische Kapitän und Mittelfeldspieler von Milan kehrte nach seinem Urlaub in Kroatien nach Mailand zurück und reiste mit einem Linienflug von Ryanair aus Zadar statt mit dem Privatjet.
Modrić kehrte in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch nach Mailand zurück, und der Ryanair-Flug, den er bestieg, landete um 1:00 Uhr morgens am Flughafen Malpensa. Trotz der späten Stunde lehnte der kroatische Fußballer, der allein reiste, keine Selfies und Autogrammwünsche von Menschen ab, die er im Flugzeug und am Flughafen traf.
Er trug einen Rucksack mit kroatischen Motiven, was diejenigen, die ihn während des Fluges und nach der Ankunft erkannten, zusätzlich erfreute.
Die italienische La Gazzetta dello Sport hob besonders Modrićs Bescheidenheit hervor. "Manche Menschen würden nicht einmal darüber nachdenken, auf die Annehmlichkeiten eines Privatflugs zu verzichten, während andere gerne in der Economy-Klasse fliegen würden. Luka Modrić gehört offensichtlich zur letzteren Kategorie, denn für ihn war der Inhalt schon immer wichtiger als die Form", schreibt die italienische Zeitung.
"In einer Zeit, in der Maignan und Rabiot wegen der Art und Weise, wie ihr zusätzlicher Urlaub geregelt wurde, für Diskussionen sorgen, bleibt Modrić wie immer ein Vorbild, indem er spätabends zurückkehrt, um am Nachmittag für die Fortsetzung der Arbeit in Milanello bereit zu sein."
Die Gazzetta präsentiert seine Aktion auch als weiteres Beispiel für Professionalität. Modrić kam in den Nachtstunden in Mailand an, um bereits am Nachmittag für das Training in Milanello bereit zu sein.
Die italienische Zeitung vergleicht ihn dabei mit Mike Maignan und Adrien Rabiot, deren verlängerte Urlaube in den letzten Tagen für Kontroversen sorgten. Modrić wird als Vorbild dargestellt, dem andere nacheifern sollten.
Modrić verbrachte einige freie Tage in der Nähe von Zadar, wo er Besitz hat, nachdem Milan seine Tournee durch Australien und Indonesien beendet hatte. Trainer Rúben Amorim gewährte ihm drei Tage Urlaub.