Nick Kyrgios vorläufig wegen Kokain suspendiert, räumt Fehler ein
Der australische Tennisspieler wurde vorläufig von allen Turnieren ausgeschlossen, nachdem eine im Juni entnommene Probe positiv auf einen Kokainmetaboliten getestet wurde.
Der australische Tennisspieler wurde vorläufig von allen Turnieren ausgeschlossen, nachdem eine im Juni entnommene Probe positiv auf einen Kokainmetaboliten getestet wurde.
Der australische Tennisspieler Nick Kyrgios wurde von der International Tennis Integrity Agency (ITIA) wegen eines positiven Kokaintests vorläufig suspendiert, wie Index.hr am Mittwoch, den 19. August 2026, berichtete.
Laut BBC Sport gab der 31-jährige Kyrgios am 22. Juni 2026 während des Turniers Mallorca Open eine Probe ab. Die Analyse zeigte anschließend das Vorhandensein von Benzoylecgonin, einem Metaboliten von Kokain.
Die ITIA verhängte die vorläufige Suspendierung am 4. August 2026, und Kyrgios hat gegen diese Entscheidung bis heute keinen Einspruch eingelegt, obwohl er die Möglichkeit dazu gehabt hätte, so BBC Sport.
Auch der Tennisspieler selbst äußerte sich auf Instagram und schrieb, dass er einen "großen Fehler" gemacht habe und dafür "die volle Verantwortung" übernehme, wie BBC Sport berichtet.
Die Suspendierung bedeutet, dass Kyrgios nicht spielen, trainieren oder an Grand-Slam-Turnieren oder anderen Veranstaltungen unter der Schirmherrschaft der Herren- und Damentennis-Tour teilnehmen darf.
Der ehemalige Weltranglistendreizehnte hat in dieser Saison nur vier Einzelmatches bestritten und litt in den letzten Jahren unter Knie- und Handgelenksverletzungen. Seinen letzten Auftritt hatte er im Herrendoppel in Wimbledon, wo er mit seinem Partner Alexander Bublik bereits in der ersten Runde ausschied.
Die Nachricht von der Suspendierung kommt kurz vor den US Open, die vom 30. August bis 13. September 2026 in New York stattfinden. Le Figaro betont, dass auch der Auftritt des Weltranglistenersten, des Italieners Jannik Sinner, bei diesem Turnier aufgrund von Knieproblemen fraglich ist.
In Cincinnati im US-Bundesstaat Ohio zog die Französin Loïs Boisson nach Aufgabe der Schweizerin Belinda Bencic in die dritte Runde ein und schloss sich damit ihrer Landsfrau Diane Parry an. Le Figaro berichtet außerdem, dass Roger Federer aufgrund des Wertverlusts der Aktien der Schweizer Marke On seinen Milliardärsstatus verloren hat.