Deutsche im Wohnmobil mit 181 Gramm Marihuana erwischt
Die Polizei stoppte in Gornji Macelj zwei deutsche Staatsbürger und fand in ihrem Fahrzeug ein wahres kleines Arsenal illegaler Substanzen.
Die Polizei stoppte in Gornji Macelj zwei deutsche Staatsbürger und fand in ihrem Fahrzeug ein wahres kleines Arsenal illegaler Substanzen.
Polizeibeamte der Polizeidirektion Krapina-Zagorje haben am Samstagabend am Grenzübergang Gornji Macelj zwei deutsche Staatsbürger festgenommen. In dem Wohnmobil, mit dem sie Richtung Adria unterwegs waren, wurde eine größere Menge verschiedener Drogen gefunden. Statt ans Meer ging es für den 40-Jährigen und seinen 45-jährigen Landsmann in die Untersuchungshaft.
Nach Polizeiangaben wurde das Wohnmobil am 1. August 2026 um etwa 22:50 Uhr von einer Streife gestoppt. Am Steuer saß ein 40-jähriger deutscher Staatsbürger, auf dem Beifahrersitz befand sich sein fünf Jahre älterer Freund. Obwohl sie sich als Touristen ausgaben, erregte ihr Verhalten den Verdacht der Beamten, dass sie illegale Substanzen im Fahrzeug transportierten.
Aufgrund des begründeten Verdachts wurden beide sofort festgenommen, und die Polizei erwirkte beim Bezirksgericht in Zagreb einen Durchsuchungsbefehl für das Wohnmobil. Was sie fanden, bestätigte ihre Vermutungen.
Bei der Durchsuchung entdeckten die Polizeibeamten mehrere Pakete mit verschiedenen Drogenarten. Auf der Liste der beschlagnahmten Substanzen befanden sich ganze 181,8 Gramm Marihuana, 99,01 Gramm Haschisch und 94,17 Gramm Amphetamin. Darüber hinaus wurden vier Fläschchen mit Cannabisol, damit getränkte Papiere sowie 4,86 Gramm psilocybinhaltige Pilze gefunden.
Die Gesamtmenge und Vielfalt der gefundenen Substanzen deuten darauf hin, dass es sich nicht um eine geringe Menge für den persönlichen Gebrauch handelte, sondern um einen ernsthaften Schmuggelversuch.
Nach Abschluss der kriminalistischen Ermittlungen wurden die beiden Verdächtigen dem Justizvollzugsbeamten der Polizeidirektion Krapina-Zagorje übergeben. Gegen sie wurde Strafanzeige wegen des Verdachts der unerlaubten Herstellung und des Handels mit Drogen erstattet. Über ihr weiteres Schicksal wird die zuständige Staatsanwaltschaft entscheiden.