Der serbische Basketballspieler Nikola Kalinić hat das Ende seiner Spielerkarriere mit nur 34 Jahren bekannt gegeben und sofort seine neue Rolle bei Roter Stern angekündigt. Die Nachricht kam ohne jede Vorwarnung über seine Social-Media-Kanäle, und wie Kurir.rs berichtet, schockierte Kalinić die Öffentlichkeit mit seiner Entscheidung, das Parkett zu verlassen.
In einem Instagram-Post hinterließ Kalinić eine kurze, aber klare Botschaft:
"Leute, ich beende meine Karriere. Ich werde Co-Trainer bei Zvezda. Aufgrund meiner Lebenssituation möchte ich in der Nähe von Belgrad sein. Danke an alle, dass ihr Teil dieser verrückten Fahrt wart."
Bleibt bei Roter Stern, aber in neuer Rolle
Kalinić verlässt das Lager des Belgrader Klubs nicht. Laut Tportal kam die Entscheidung nach einer Zeit der Ungewissheit über seine Zukunft, da der neue Trainer von Roter Stern nicht mehr mit ihm als Spieler plante. Jetzt ist klar, dass er seine Karriere als Co-Trainer fortsetzen wird.
Kalinić spielte während seiner Karriere auf höchstem europäischen Niveau und verbrachte einen Großteil der letzten Jahre in der EuroLeague. Tportal betont, dass die Entscheidung, in den Ruhestand zu gehen, eine ziemliche Überraschung ist, insbesondere da sie im Alter von 34 Jahren getroffen wurde, aber Kalinić wird den Basketball nicht verlassen, sondern beginnt sofort eine neue Phase neben dem Feld.
Er lehnte Partizan und Obradović ab
Ein interessantes Detail aus Kalinićs Vergangenheit wurde im Podcast KolePoint enthüllt. Kalinić sprach damals über das Angebot von Partizan aus dem Jahr 2021, als ihn der gefeierte Trainer Željko Obradović anrief.
"Ja, Željko Obradović hat mich zu Partizan gerufen und gefragt, was ich davon halte. Ich sagte ihm, dass ich nicht darüber nachdenke und es keinen Sinn hat, darüber zu sprechen",
sagte Kalinić im Podcast.
Kalinić arbeitete viele Jahre mit Obradović beim türkischen Fenerbahçe zusammen und krönte sich 2017 mit dem Titel des Europameisters. Jetzt erwartet ihn eine neue Rolle bei Roter Stern, dem Klub, bei dem er in der Nähe von Belgrad bleiben wird, wie er selbst mitteilte.