Rund vierzig Feuerwehrleute kämpften die ganze Nacht gegen die Flammen, die am Freitagabend auf unwegsamem Gelände entlang der Bahnstrecke Rijeka-Zagreb ausgebrochen waren, und sie hatten Erfolg. Der größte Waldbrand in der Region Rijeka dieser Saison wurde in der Nacht auf Samstag, den 8. August 2026, eingedämmt, bestätigten die Feuerwehrleute am Morgen.
Am Samstag um 9 Uhr war die Lage stabil. Das Feuer ist noch aktiv, aber es breitet sich nicht weiter aus, und die Nachlöschphase läuft. Während der Nacht wurde ein Kräftewechsel durchgeführt, die Einheiten aus der Hochphase des Einsatzes wurden abgezogen und durch frische Teams ersetzt.
Wasserversorgung über die Bahnstrecke
Die Löscharbeiten begannen am Freitag, dem 7. August, nach 18 Uhr. Neben der Berufsfeuerwehr der Stadt Rijeka waren auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Drenova, Sušak, Bakar und Kraljevica im Einsatz. In der Spitzenzeit, spät am Freitagabend, befanden sich rund vierzig Feuerwehrleute vor Ort.
Das unwegsame Gelände erforderte zusätzliche Logistik. Eine Schlüsselrolle spielte der Zug, er diente zur Wasserversorgung an einem Ort, an den andere Ausrüstung nur schwer zu transportieren war. Ohne diesen Zug wäre eine kontinuierliche Brandbekämpfung kaum möglich gewesen.
Technologie aus der Luft
Zur Einschätzung des Ausmaßes des Feuers und zur Bestimmung des genauen Brandorts verließen sich die Feuerwehrleute bereits am Freitagabend auf eine Drohne. Ihr Einsatz wurde auch am Samstagmorgen fortgesetzt, diesmal zur Überwachung des Geländes und zur Koordination der Nachlöscharbeiten.
Die Brandursache ist derzeit unbekannt. Obwohl das Feuer in unmittelbarer Nähe der Bahnstrecke ausbrach, muss die genaue Ursache noch durch die polizeiliche Ermittlung geklärt werden. Am Samstagmorgen waren rund zehn Feuerwehrleute im Einsatz, und die Lage wird kontinuierlich überwacht, zusätzliche Kräfte werden je nach Entwicklung aktiviert.