Ein Liter Benzin ist seit Mitternacht um sechs Cent billiger, Diesel um vier Cent und blauer Diesel um drei Cent. Mit dem Inkrafttreten der neuen Regierungsverordnung sind die Preise für Mineralölprodukte in Kroatien erneut gesunken. Die Verordnung zur Festsetzung der höchsten Einzelhandelspreise, die in der Sitzung der Regierung diese Woche verabschiedet wurde, gilt für die nächsten sieben Tage und bestätigt das Muster der administrativen Zügelung der Kalkulation, die, dem Markt überlassen, die Autofahrer deutlich teurer bezahlen würden.
Benzin 1,56, Diesel 1,71, Blau 1,18
Die konkreten Zahlen sehen also wie folgt aus: Benzin kostet jetzt 1,56 Euro pro Liter, Diesel 1,71 Euro und blauer Diesel, der für Landwirte und Fischer, 1,18 Euro. In derselben Verordnung wurde auch Flüssiggas gesenkt, das um acht Cent pro Kilogramm billiger wurde, unabhängig davon, ob es in große Tanks oder Flaschen gefüllt wird. Der Preis für Tanks beträgt somit 1,20 Euro pro Kilogramm, während die Flasche 1,78 Euro pro Kilogramm kostet.
Kalkulation mit begrenzter Marge
Der Mechanismus hinter diesen Preisen stützt sich auf den Grundpreis des fossilen Kraftstoffs aus dem vorherigen Sieben-Tage-Zeitraum, zu dem dann streng begrenzte Margen hinzugerechnet werden. Für Benzin ist diese Marge auf 0,1435 Euro pro Liter begrenzt, für Diesel auf 0,1145 Euro und für blauen Diesel auf bescheidene 0,0436 Euro. Bei der Propan-Butan-Mischung darf die Marge für Flaschen 0,9037 Euro pro Kilogramm nicht überschreiten, während sie für große Tanks bei 0,4416 Euro pro Kilogramm gestoppt ist.
Verbrauchsteuern weiterhin gesenkt
Die Regierung hat dabei auch die Maßnahme der gesenkten Verbrauchsteuern beibehalten. Im Vergleich zur Vorkrisenzeit ist die Verbrauchsteuer auf bleifreies Motorenbenzin um neun Cent pro Liter niedriger und auf Dieselkraftstoff um sieben Cent. Diese Niveaus blieben im Vergleich zum vorherigen Zwei-Wochen-Zeitraum unverändert, was signalisiert, dass man von der Intervention nicht abrückt.
Marktpreis: Benzin 1,71, Diesel 1,91
Wie viel die Autofahrer ohne die Regierungsmaßnahmen zahlen würden, zeigen die Berechnungen in der Verordnung selbst mehr als deutlich. Ein Liter Benzin würde bei freier Preisbildung 1,71 Euro kosten, Diesel 1,91 Euro und blauer Diesel 1,24 Euro. Flüssiggas für Tanks würde auf 1,31 Euro pro Kilogramm steigen, während die Flasche 2,02 Euro erreichen würde, eine Differenz, die zumindest vorerst nur ein hypothetischer Posten auf dem Papier bleibt.