Während die meisten Menschen die kroatische Küste erst während ihres Jahresurlaubs kennenlernen, ist die Adria für die Familie Naranča eine Lebensweise, die über Generationen weitergegeben wird. Ihre Geschichte, die mit der Liebe zum Meer begann, zieht heute Gäste aus aller Welt an, die ein authentisches Erlebnis suchen. Ante Naranča navigiert gekonnt das Schiff Infinity, während sein jüngerer Sohn Rade Naranča, Kapitän und Eigentümer, das Herz der luxuriösen kleinen Kreuzfahrt Ave Maria ist.
Ein schwimmendes Zuhause für 38 Gäste
Schon beim ersten Boarding wird klar, dass dies ein anderes Urlaubskonzept ist. Statt täglichem Packen und der Suche nach Transportmitteln, lassen sich die Gäste einmal in ihrer Kabine nieder und überlassen sich der Reise. Die Ave Maria, gebaut im Jahr 2018 in Kroatien, ist eines der modernsten Schiffe für Boutique-Kreuzfahrten. Mit einer Länge von über 51 Metern und einer Kapazität von nur 38 Gästen bietet sie einen Komfort, der mit hochklassigen Hotels vergleichbar ist.
Durch ein Interieur-Design, das Eleganz ausstrahlt, eine große Sonnenterrasse mit Whirlpool, einen speziellen Bereich zum Einstieg ins Meer sowie klimatisierte Räume zum Essen und Entspannen, erinnert das Erlebnis an einen Aufenthalt auf einem privaten Boot. Die begrenzte Anzahl an Passagieren garantiert eine ruhige und entspannte Atmosphäre, die große Kreuzfahrtschiffe nicht bieten können. Viele Gäste betonen, dass sie sich auf der Ave Maria nicht wie auf einem Schiff fühlen, sondern in einem luxuriösen Hotel, das jeden Morgen durch das Fenster eine neue Insel oder Stadt offenbart.
Drei Generationen von Seeleuten mit Vision
Hinter dem Erfolg der Ave Maria steht kein großes internationales Unternehmen, sondern eine kroatische Familie. Kapitän Rade Naranča repräsentiert die dritte Generation von Seeleuten. Die Leidenschaft für das Meer wurde ihm von Großvater und Vater weitergegeben, und auch die Familie seiner Frau hat eine lange Geschichte, die mit dem Meer verbunden ist. Ihr Ziel war es nicht, eine weitere Standard-Touristenkreuzfahrt zu starten, sondern ein Erlebnis zu schaffen, das es jedem Reisenden ermöglicht, sich mit dem Meer, den Inseln und der lokalen Bevölkerung zu verbinden.
An Bord gibt es keine Anonymität. Die Crew an Bord lernt jeden Gast schnell kennen und achtet darauf, dass sich alle willkommen fühlen. Diese persönliche Note wird oft als der größte Wert der Reise hervorgehoben.
Sieben Tage Entdeckung der Adria-Perlen
Immer mehr Touristen möchten mehrere Inseln und historische Städte erkunden, ohne tägliche Planung und Menschenmassen. Während der siebentägigen Reise besuchen die Gäste der Ave Maria einige der schönsten Orte der kroatischen Küste. Die Route umfasst die Blaue Grotte, Vis, Hvar, Korčula, den Nationalpark Mljet und Dubrovnik. Jeder Morgen bietet einen neuen Anblick, jede Bucht bietet die Gelegenheit zum Schwimmen im klaren Meer, und jeder Abend endet an einem der schönsten Orte der dalmatinischen Küste.
Kulinarisches Erlebnis auf See
Ein wichtiger Teil der Reise ist auch die Gastronomie. Für das Menü ist Chefkoch Julija verantwortlich, die aus frischem Fisch, Meeresfrüchten, hausgemachter Pasta und saisonalem Gemüse elegante Gerichte kreiert. Ein besonderes Erlebnis ist das traditionelle Kapitänsessen, bei dem sich Gäste und Crew bei kroatischen Weinen und Musik in entspannter Atmosphäre versammeln, was zusätzlich bestätigt, dass die gesamte Reise als großes familiäres Beisammensein konzipiert ist.
Authentizität, die begeistert
In einer Zeit, in der Luxus oft Größe bedeutet, zeigt die Familie Naranča, dass der wahre Wert in der Authentizität liegt. Ihr Schiff ist nicht das größte auf der Adria, aber es bietet Ruhe, erstklassigen Service und das Gefühl, Teil einer besonderen Geschichte zu sein. Die Ave Maria ist nicht nur ein luxuriöses Schiff, sie repräsentiert den kroatischen Tourismus und zeigt, dass Tradition harmonisch mit modernem Luxus kombiniert werden kann.
Wenn hinter einem solchen Erlebnis eine Familie steht, die seit drei Generationen das Meer lebt, ist klar, warum sich so viele Reisende nach dem Ausbooten nicht mit "Auf Wiedersehen" verabschieden, sondern einfach, "Wir sehen uns bald wieder!".