Sanierung der 'Dragojla' verzögert sich: Schüler wieder in 'Seljan', Mandić zweifelt am Auftragnehmer
Der Bürgermeister räumte Probleme mit dem Tempo der Arbeiten ein und kündigte die Rückkehr in die Stammschule erst im zweiten Halbjahr an.
Der Bürgermeister räumte Probleme mit dem Tempo der Arbeiten ein und kündigte die Rückkehr in die Stammschule erst im zweiten Halbjahr an.
Die Schüler der Grundschule Dragojle Jarnević werden auch das neue Schuljahr, das in diesem Herbst beginnt, als Gäste in den Räumlichkeiten der Schule Braća Seljan verbringen. Obwohl ursprünglich geplant war, dass die umfangreiche Sanierung des Hauptgebäudes bis zum Schulbeginn abgeschlossen sein würde, kommen die Arbeiten nicht wie erwartet voran.
Diese Information wurde auf einer Pressekonferenz am 6. August 2026 vom Bürgermeister Damir Mandić bestätigt, der betonte, dass realistisch gesehen eine Rückkehr der Schüler in die renovierte 'Dragojla' erst im zweiten Halbjahr des Schuljahres 2026/2027 zu erwarten ist.
"Die Arbeiten an der 'Dragojla' selbst gehen nicht in dem Tempo und mit der Intensität voran, die wir erwartet haben. Wir haben gewisse Probleme mit dem Auftragnehmer. Sie behaupten, es werde keine Probleme geben, aber mir scheint, sie sagen uns nicht alles", so Mandić, wie Radio Mrežnica berichtet.
Ein Grund für die Verlangsamung der Arbeiten war auch die unerwartete Entdeckung einer Handgranate während der Demontage der Zwischendeckenkonstruktion im ersten Stock. Aus diesem Grund mussten die weiteren Arbeiten manuell durchgeführt werden, was die Fristen zusätzlich verlängerte.
Trotz des Stillstands betonte Mandić, dass der Fokus auf Qualität liege. "Es ist im Interesse aller, dass das Projekt ordnungsgemäß abgeschlossen wird. In der Zwischenzeit müssen wir die Ausstattung vornehmen, und die Beschaffung dafür ist bereits abgeschlossen. In den kommenden Wochen und Monaten werden wir hoffentlich etwas schlauer sein", fügte er hinzu.
Wenn die Arbeiten schließlich abgeschlossen sind, wird die Schule auf Einschichtbetrieb umstellen. Das Projekt umfasst auch die vollständige Nutzung des Dachgeschosses für neue Klassenzimmer, die Installation einer Heizungsanlage mittels Wärmepumpen sowie die Klimatisierung des gesamten Gebäudes. Die renovierte 'Dragojla' wird vollständig an Menschen mit Behinderungen und eingeschränkter Mobilität angepasst.
Das Sanierungsprojekt wurde mit einem Betrag von 9.012.981 Euro an nicht rückzahlbaren Mitteln vertraglich vereinbart. Der Großteil, nämlich 8.885.269 Euro, wird durch die Aufbau- und Resilienzfazilität bereitgestellt, während 127.712 Euro aus dem Solidaritätsfonds der Europäischen Union stammen.