Einer der größten Fußballstars der Welt, Dani Olmo, hat erneut bewiesen, dass Dinamo für immer in seinem Herzen verankert ist. Im exklusiven Gespräch mit Sportske novosti machte der Weltmeister mit Spanien keinen Hehl aus seiner Begeisterung über den überzeugenden Sieg des Zagreber Klubs. Der erste Satz, den er nach einer kurzen Pause von der WM schickte, war mehr als deutlich: "5:0... Dinamo geht Richtung Champions League."
Olmo blieb auch während der Weltmeisterschaft in Kontakt, und auf jede Glückwunschnachricht antwortete er mit Dank und einem symbolischen blauen Herzen. "Sie haben mir von Dinamo zum Weltmeistertitel gratuliert", verriet der spanische Nationalspieler, der vor zwei Jahren nach dem Gewinn der EM Zagreb besuchte und auf dem Sportplatz in Kustošija für wahre Euphorie sorgte.
'Ich komme immer gerne in mein zweites Zuhause'
Als er sich an diesen Besuch erinnerte, erzählte Olmo, wie sein Manager Andy Bara ihn zu den Kindern, Eltern und Fans brachte. "Andy hat mich nach der Europameisterschaft nach Kroatien eingeladen. Ich komme immer gerne nach Zagreb, nach Kroatien. Ich bin immer glücklich, wenn ich hierher komme, in mein zweites Zuhause", sagte Olmo, der keine Gelegenheit auslässt, seine Verbundenheit mit Kroatien und Maksimir zu betonen.
Auf die Frage nach dem Geheimnis der dominanten spanischen Nationalmannschaft betont Olmo den Zusammenhalt als Schlüsselfaktor. "Mit unserem Trainer habe ich auch den U21-Europameistertitel gewonnen, bei den Olympischen Spielen haben wir Silber geholt, die Nations League, jetzt sind wir Europameister. Wir haben alles mit Luis de la Fuente gewonnen", zählte Olmo auf und fügte hinzu, dass das einzige neue Gesicht in der etablierten Gruppe Lamine Yamal war. "Wir sind wirklich eine tolle Truppe, auch außerhalb des Platzes, wie man so schön sagt, wir atmen alle wie einer."
Freiheit in der Nationalmannschaft und Gvardiol als Wunsch
Obwohl er für Barcelona spielt, gibt Olmo zu, einen Unterschied im Ansatz zwischen Verein und Nationalmannschaft zu spüren. "Das Konzept des Ballbesitzes und des Positionsspiels sind sehr ähnlich. Aber in der Nationalmannschaft habe ich mehr Freiheit als im Verein. Diese Freiheit ermöglicht es mir, während des Spiels entschlossener teilzunehmen", erklärte er. Seine eigene Leistung bei der Weltmeisterschaft bewertete er als gut, fügte aber bescheiden hinzu: "Es gibt immer Dinge in meinem Spiel, die ich verbessern kann."
Als er gefragt wurde, welchen kroatischen Spieler er gerne im Trikot von Barcelona sehen würde, kam die Antwort ohne zu zögern: "Joško Gvardiol!" Olmo bestätigte, dass alle seine Zukunftspläne ausschließlich mit dem katalanischen Klub und der Nationalmannschaft verbunden sind. Mit Blick auf Barcelonas Ambitionen in der Champions League sagte er: "Jede Saison haben wir gezeigt, dass wir bereit sind. Wir müssen die Details verbessern, die uns gekostet haben. Aber jetzt haben wir mehr Erfahrung, und der Verein investiert Anstrengungen, um die Positionen zu stärken."
Kroatien und Dinamo immer im Fokus
Olmo äußerte sich auch zum Abschneiden Kroatiens bei der Weltmeisterschaft. "Kroatien ist früh ausgeschieden, aber das war gegen Portugal, einen der klaren Favoriten für die Spitze. Und das unter gewissen Kontroversen, wir wissen, wovon wir sprechen, oder? Ich möchte nicht in Analysen einsteigen, aber Kroatien hat sich auch bei dieser Weltmeisterschaft wie immer gewehrt", erklärte er.
Zum Schluss lobte der spanische Virtuose auch den Neuzugang von Dinamo, den jungen Dani Rodriguez, von dem er glaubt, dass er sich unter der Leitung von Trainer Mario Kovačević entwickeln wird. "Rodriguez ist ein junger, talentierter und selbstbewusster Spieler, der sich sicherlich bei Dinamo entwickeln und dem Klub helfen kann, seine Ziele zu erreichen", schloss Olmo, der betonte, dass er sich auf seinen nächsten Besuch in Zagreb freut, um, wie er vor zwei Jahren sagte, erneut "das Wappen von Dinamo zu küssen".