Krebspatientin von Čiovo rief beim Radio an
Marija Radić (63) meldete sich beim Stadtsender Radio Trogir, um den Sanitäter Filip Vuleta zu loben, dessen Menschlichkeit ihr in schweren Tagen unendlich viel bedeutet.
Marija Radić (63) meldete sich beim Stadtsender Radio Trogir, um den Sanitäter Filip Vuleta zu loben, dessen Menschlichkeit ihr in schweren Tagen unendlich viel bedeutet.
Frau Marija Radić von der Insel Čiovo, eine 63-jährige Krebspatientin, meldete sich in der Redaktion von Radio Trogir, um sich öffentlich bei einem Mann zu bedanken, der ihr den Alltag erleichtert. Es handelt sich um Filip Vuleta, einen jungen Fahrer des Rettungsdienstes in Trogir, dessen Namen Marija selbst nicht kannte, aber sie wusste, dass er, wie sie sagte, "ein wunderbarer Mensch" ist.
Wegen ihrer Krankheit verlässt Marija ihr Haus fast nie. Als man sie in der Radioredaktion fragte, woran sie leide, antwortete sie kurz und ehrlich: "An allem." Genau dieser Filip hat sie mehrmals zur Behandlung ins Krankenhaus gefahren, und wie sie erzählte, hat er sie gestern gefahren, heute Morgen, und wird sie auch am Donnerstag fahren.
Aber es geht nicht nur um den Transport. Der Fahrer hilft ihr aus dem Haus, nimmt sie in Empfang und setzt sie in den Krankentransport, bringt sie ins Krankenhaus und holt sie wieder ab. "Er ist sehr angenehm, höflich, zuvorkommend ... Alles Lob", sagte Frau Marija zu Radio Trogir.
Der Sommer hat viele Lobeshymnen auf die Feuerwehr gebracht, besonders nach dem großen Brand im Raum Omiš, doch Marijas Geschichte erinnert daran, dass auch andere Mitarbeiter der Rettungsdienste ihre Arbeit still und ohne große öffentliche Aufmerksamkeit verrichten. Sanitäter transportieren täglich kranke und hilfsbedürftige Menschen, und für manche ist das viel mehr als nur eine Fahrt von zu Hause ins Krankenhaus und zurück.
Als die Redaktion den Krankentransport des Instituts für Notfallmedizin der Gespanschaft Split-Dalmatien kontaktierte und ihnen die Geschichte erzählte, waren sie begeistert, dass eine Patientin ihren Mitarbeiter erkannt und gelobt hatte. Sie wussten sofort, um wen es sich handelt: Filip Vuleta, ein junger Fahrer, der gerade erst mit seiner Arbeit begonnen hat.
Das Besondere an dieser Geschichte ist, dass Frau Marija Filips Namen nicht kannte, nicht wusste, an wen sie sich wenden sollte, und nichts im Gegenzug erwartete. Sie verspürte einfach das Bedürfnis auszudrücken, dass die Person, die sie zur Therapie fährt, korrekt, gepflegt und hilfsbereit ist. Solche Lobe sind vielleicht keine großen Nachrichten, aber sie sind bedeutende menschliche Geschichten.
Marijas Geschichte zeigt, wie sehr in schwierigen Situationen ein freundliches Wort, Geduld und Höflichkeit helfen können, sowie das Gefühl, dass jemand an ihrer Seite ist, der sich menschlich verhält.