Abschied vom Kriegskommandanten: 'Du warst unsere Augen auf dem Schlachtfeld'
Ratko Dragović Klek veröffentlichte einen emotionalen Nachruf für Jadranko Olujić-Oluja, den Aufklärungskommandanten der 15. MPOAD, der im Jahr 2026 verstorben ist.
Ratko Dragović Klek veröffentlichte einen emotionalen Nachruf für Jadranko Olujić-Oluja, den Aufklärungskommandanten der 15. MPOAD, der im Jahr 2026 verstorben ist.
Ratko Dragović Klek, Kriegskamerad und Tigar, veröffentlichte auf seiner Facebook-Seite einen Abschied von Jadranko Olujić-Oluja, einem kroatischen Verteidiger, Offizier und Kriegskommandanten der Aufklärungseinheit der 15. MPOAD. Der Nachruf wurde am Sonntag, dem 16. August 2026, vom Portal Križevci.info veröffentlicht.
In seinem emotionalen Beitrag beschrieb Dragović Klek Oluja als einen Mann, dem man vertrauen konnte, wenn es am schwersten war. "Du warst mutig, entschlossen und zuverlässig. Ein Mann, dem man vertrauen konnte, wenn es am schwersten war", schrieb er in dem Text, der mit Genehmigung des Autors veröffentlicht wurde.
Dragović Klek ging besonders auf den 10. Dezember 1991 ein, als sich ihre Kriegswege auf dem Schlachtfeld von Novska, nach Stari Grabovac, stärker kreuzten. Dieser Tag blieb als einer der schwersten in ihrem Kriegsweg in Erinnerung.
Auf dem Čardak verlor Oluja fast seine gesamte Aufklärungsgruppe. Gefallen sind Ivan Jukić, Juks, Ivan Kordiš, Indijanac, Zrinko Živičnjak, Tomica Šušnjić, Živko Antolić und Dražen Jačmenjak. Im selben Hinterhalt verloren auch vier Tigare ihr Leben: Siniša Kraljić, Miro Marić, Ivica Šoštarić und Mladen Jurišić.
"Und du hast überlebt. Schwer verwundet, zusammen mit Bruno Keleković und einem Tigar namens Hinza, konntest du dich aus der Hölle von Čardak retten", schrieb Dragović Klek und fügte hinzu, dass ein Mann, der einen solchen Tag überlebt, nie wieder derselbe ist.
Als Kommandant der Aufklärungseinheit der 15. MPOAD war Oluja mit seinen Männern "unsere Augen auf dem Schlachtfeld", schreibt Dragović Klek. Während die Tigare am Boden vorrückten, suchten seine Männer feindliche Stellungen und lenkten das Artilleriefeuer.
"Jadranko, mein lieber Oluja, als wir in den Krieg zogen, gingen wir nicht für Anerkennung, Orden oder Dankbarkeit. Wir gingen, weil Kroatien angegriffen wurde", sagte Dragović Klek in seinem Abschied.
Am Ende des emotionalen Textes schrieb der Autor: "Ruhe in Frieden, mein Kriegsbruder. Leb wohl, Kriegsbruder. Wir sehen uns eines Tages, dort, wo es keinen Krieg, keinen Schmerz und keine Abschiede mehr gibt."