Die diesjährige Tourismussaison in Poreč bringt die Fortsetzung der langjährigen Praxis gemeinsamer Streifen von einheimischen und ausländischen Polizisten. Am Dienstag, dem 4. August 2026, wurde im Kleinen Ratssaal der Stadt Poreč offiziell die Fortsetzung des Projekts 'Sichere Tourismusdestination' angekündigt, das auf nationaler Ebene in ganz Kroatien seit 21 Jahren läuft und in der Gespanschaft Istrien in seine 18. Saison geht.
Erste Eindrücke der Gastbeamtin aus Niedersachsen
Besondere Gastbeamtin bei der Vorstellung war die deutsche Polizistin Jasmin Mohrmann, die aus Oldenburg in Niedersachsen nach Poreč kommt. Sie betonte, dass es ihr erster Aufenthalt in Kroatien sei und sie sehr zufrieden mit dem Verhältnis zu den Kollegen der Polizeistation Poreč sei. Neben ihr waren bei der Veranstaltung auch der Bürgermeister Loris Peršurić, die stellvertretende Bürgermeisterin Nataša Basanić Ćuš, der Direktor der Tourismusgemeinschaft der Stadt Poreč Nenad Velenik, der Leiter der Polizeistation Poreč Tomislav Vrbljančević und sein Stellvertreter Branko Šimić anwesend.
Kommunikation ohne Sprachbarrieren
Die ausländischen Polizisten tragen während ihres Einsatzes in Kroatien die offiziellen Uniformen ihrer Heimatländer und patrouillieren Seite an Seite mit ihren kroatischen Kollegen. Ihre Rolle ist entscheidend in Situationen, in denen Sprachbarrieren überwunden werden müssen, sei es bei Verkehrsunfällen, Straftaten, Ordnungswidrigkeiten, Vermisstenfällen oder anderen Ereignissen, an denen Staatsangehörige ihrer Länder beteiligt sind.
Das Projekt vereint Polizeibeamte aus insgesamt acht Ländern. Neben Deutschland haben in dieser Saison auch Österreich, Frankreich, Italien, Ungarn, Polen, Slowenien und Serbien Vertreter in die istrischen Küstenstädte entsandt.