Betrunken und ohne Führerschein in Dalmatien randaliert
Innerhalb weniger Tage wurden mehrere Wiederholungstäter erwischt, einer versuchte in Solin sogar, vor der Polizei zu fliehen. Dem schwersten Fall drohen bis zu 120 Tage Haft.
Innerhalb weniger Tage wurden mehrere Wiederholungstäter erwischt, einer versuchte in Solin sogar, vor der Polizei zu fliehen. Dem schwersten Fall drohen bis zu 120 Tage Haft.
In den vergangenen Tagen wurde auf den Straßen der Gespanschaft Split-Dalmatien eine ganze Reihe schwerer Verkehrsdelikte registriert. Erneut setzten sich Fahrer unter Alkoholeinfluss, Flüchtige, Mehrfachtäter und Personen, die bereits ohne Führerschein waren, ans Steuer. Die Polizeiaktion führte zu Festnahmen, und vier Tätern drohen nun ernsthafte Haftstrafen und die Möglichkeit des dauerhaften Verlusts ihres Fahrzeugs.
Ein echtes Drama ereignete sich in Solin, als ein 52-Jähriger die Anordnung einer Polizeistreife, anzuhalten, ignorierte und durch die Stadtstraßen flüchtete. Nachdem er eingeholt wurde, stellte sich heraus, dass er mit 1,14 Promille Alkohol im Blut fuhr und überhaupt keinen Führerschein besitzt.
Wie Slobodna Dalmacija erfährt, handelt es sich um eine Person, die bereits mehrfach wegen gleichartiger Vergehen verurteilt wurde. Deshalb forderte die Polizei eine Strafe von 60 Tagen Haft, eine Geldstrafe und den dauerhaften Entzug des Autos. Das Gericht nahm den Vorschlag an und schickte ihn sofort in Haft, wo er bis zum 14. August 2026 bleiben wird.
Ein ähnlicher Fall ereignete sich in Omiš, wo ein 31-Jähriger gestoppt wurde, der trotz eines zweijährigen Fahrverbots im gesamten Gebiet Kroatiens ein Fahrzeug führte. Da die Gefahr einer Wiederholung bestand, forderte die Polizei 60 Tage Haft, doch der Richter ließ ihn nach der Vernehmung frei.
Im Gebiet Arbanija setzte sich ein 23-Jähriger ans Steuer, obwohl sein Führerschein ungültig war und er zwei aktive Fahrverbote hatte. Der Alkoholtest ergab eine Konzentration von 0,90 Promille. Die Polizei beschlagnahmte ihm vor Ort sowohl das Auto als auch den Führerschein und forderte im Strafantrag mehrere Haftstrafen, weitere Verbote und den dauerhaften Entzug des Fahrzeugs. Das Gericht behielt ihn wegen Wiederholungsgefahr bis zum 18. August 2026 in Haft.
Auch ein 56-jähriger Splitter kümmerte sich nicht um die gesetzlichen Bestimmungen. Er wurde mit hohen 1,65 Promille Alkohol im Blut gestoppt, und die Überprüfung der Register ergab, dass sein Führerschein bereits wegen einer Vielzahl von Verkehrsdelikten ungültig war. Für ihn wurde eine Strafe von 120 Tagen Haft, ein zweijähriges Fahrverbot für alle Fahrzeugklassen und der dauerhafte Entzug des Autos beantragt. Das Gericht ordnete Untersuchungshaft bis zum 18. August 2026 an, während auf das endgültige Urteil gewartet wird.
Diese Reihe von Fällen zeigt deutlich, dass die Polizei hartnäckige Verstöße gegen die Verkehrsregeln nicht mehr toleriert. Besonders im Visier sind Mehrfachtäter, für die frühere Geldstrafen und kurzfristige Verbote offenbar keine ausreichende Warnung waren. Forderungen nach Haftstrafen und dauerhaftem Entzug von Fahrzeugen werden zur Standardpraxis im Kampf gegen die schwersten Formen unverantwortlichen Verhaltens im Straßenverkehr.