Der rechtliche Wirrwarr um den Zugang zum Strand vor dem luxuriösen Hotelkomplex an der Rijeka-Kostabela hat eine klare Antwort des zuständigen Ministeriums erhalten. Das Ministerium für Meer, Verkehr und Infrastruktur hat bereits im Mai 2023 eine offizielle Stellungnahme an die Gespanschaft Primorje-Gorski kotar gesendet, in der unmissverständlich festgestellt wird: Der Konzessionär JTH Costabella hat kein Recht, den Zugang für Besucher, die keine Hotelgäste sind, zu sperren.
Obwohl in den letzten Wochen und Monaten über diese Frage diskutiert wurde, als sei sie zweifelhaft, geht aus den von Morski.hr veröffentlichten Dokumenten hervor, dass es tatsächlich keinen Zweifel gibt. Das Ministerium hat mit seiner Haltung das öffentliche Interesse verteidigt und betont, dass das Meeresgut für alle zugänglich sein muss.
Wie alles begann
Der gesamte Fall wurde Mitte April 2023 ins Rollen gebracht. Die Abteilung für Meeresgut, Verkehr und Verbindungen der Gespanschaft Primorje-Gorski kotar, unter der Leitung des damaligen kommissarischen Abteilungsleiters Zlatan Marunić, sandte ein offizielles Schreiben an die Seeverwaltung im zuständigen Ministerium. In dem Schreiben wurde eine Auslegung der Rechte des Konzessionärs erbeten, also die Antwort auf die Frage, ob Bürgern der Zugang zum Strand verwehrt werden darf.
Die Antwort kam bald, bereits im Mai 2023, und zwar in Form einer klaren Stellungnahme, die keinen Raum für unterschiedliche Interpretationen lässt. Der Strand Kostabela, als Teil des Meeresguts, ist und muss für alle Bürger zugänglich bleiben, nicht nur für Gäste des Fünf-Sterne-Hotels.
Dokumente beseitigen alle Zweifel
Obwohl seit der Übermittlung dieser Stellungnahme mehr als drei Jahre vergangen sind, haben die Diskussionen über den Zugang zum Strand an der Kostabela nicht nachgelassen. Die veröffentlichten Dokumente liefern nun den endgültigen rechtlichen Abschluss der gesamten Geschichte und bestätigen, dass der Konzessionär nicht befugt ist, Schranken zu errichten oder den Durchgang von Bürgern, die das öffentliche Gut nutzen möchten, auf andere Weise einzuschränken.
Das Ministerium für Meer, Verkehr und Infrastruktur hat mit dieser Stellungnahme ein starkes Signal zum Schutz des öffentlichen Interesses am Meeresgut gesendet und damit das Recht aller Bürger auf ungehinderten Zugang zur Küste weiter gestärkt.