In der vergangenen Woche haben die Besatzungen der Polizeiboote der Seepolizeistation im Gebiet Kvarner insgesamt 61 Verstöße wegen unerlaubter Gleitfahrt registriert. Dabei handelt es sich um das Fahren von Wasserfahrzeugen mit hoher Geschwindigkeit in einer Entfernung von weniger als 300 Metern von der Küste, was die Sicherheit von Badegästen und anderen Teilnehmern am Seeverkehr direkt gefährdet.
Nach Angaben der Polizeidirektion Primorje-Gorski kotar wurde die Aktion der verstärkten Überwachung im gesamten Kvarner-Gebiet durchgeführt, und die Verstöße wurden in den Gewässern der Inseln Krk, Rab und Cres sowie im Gebiet von Kraljevica festgestellt.
Ausländer führen bei Verstößen
Die Analyse der Nationalitäten der Bestraften zeigt, dass die meisten Verstöße von ausländischen Wassersportlern begangen wurden. An der Spitze liegen Staatsbürger aus Slowenien und Deutschland, von denen jeweils 15 sanktioniert wurden. Es folgen neun Staatsbürger aus Österreich, sechs Italiener, fünf Kroaten sowie vier Ungarn. Außerdem wurden jeweils zwei Verstöße von Staatsbürgern aus der Slowakei sowie jeweils einer aus Rumänien, Belgien, Polen, Serbien und Tschechien registriert.
Allen Tätern wurden Geldstrafen gemäß den Bestimmungen des Seegesetzbuchs auferlegt. Konkrete Beträge der Strafen wurden in der Mitteilung nicht genannt.
Polizei appelliert an verantwortungsvolles Verhalten
Aus der Polizeidirektion Primorje-Gorski kotar wird mitgeteilt, dass die verstärkten Kontrollen auf See fortgesetzt werden, um die Sicherheit zu erhöhen. An die Wassersportler wurde ein klarer Appell gerichtet.
Wir rufen die Wassersportler auf, sich an die Vorschriften zu halten und auf die Sicherheit von Badegästen und anderen Teilnehmern auf See zu achten, insbesondere auf das Verbot der Gleitfahrt in einer Entfernung von weniger als 300 Metern von der Küste, so die Polizei.
Die Gleitfahrt in Küstennähe stellt ein erhebliches Risiko dar, insbesondere in den Sommermonaten, wenn die Badestellen überfüllt sind. Neben dem Lärm und den Wellen, die sie verursacht, kann das schnelle Fahren in unmittelbarer Nähe der Strände zu schweren Unfällen mit tödlichen Folgen führen.