Eine Demütigung für die Ewigkeit: Junge serbische Basketballer mit 40 Punkten Differenz untergegangen
Die U16-Kadetten Serbiens erlebten im Achtelfinale in Rumänien ein wahres Debakel, als Lettland sie mit 99:59 regelrecht überrollte.
Die U16-Kadetten Serbiens erlebten im Achtelfinale in Rumänien ein wahres Debakel, als Lettland sie mit 99:59 regelrecht überrollte.
Die serbische Basketball-Kadettennationalmannschaft hat bei der U16-Europameisterschaft in Rumänien eine der schwersten Niederlagen ihrer Geschichte erlitten. Im Achtelfinale demütigte Lettland sie mit unglaublichen 40 Punkten Unterschied, 99:59, und schickte sie nach Hause.
Bereits nach den ersten zehn Minuten war klar, dass Serbien keine Chance hatte. Lettland gewann das erste Viertel mit 11 Punkten Vorsprung (23:12), und zur Halbzeit war der Rückstand auf 12 Punkte angewachsen (45:33). Doch der eigentliche Schock folgte in der zweiten Halbzeit.
Das dritte Viertel war der völlige Zusammenbruch des serbischen Spiels. Die lettischen Basketballer erzielten in diesen zehn Minuten 25 Punkte, während Serbien nur neun Punkte gelangen. Der Vorsprung wuchs schnell, und die Frage nach dem Sieger war geklärt. Bis zum Ende des Spiels stellte sich nur noch eine Frage: Wie hoch würde der Endstand ausfallen?
Am Ende zeigte die Anzeigetafel brutale 99:59. Die serbischen Kadetten verabschiedeten sich damit auf die schlechteste mögliche Art und Weise von der Europameisterschaft und blieben mit minus 40 Punkten "eingefroren" zurück.
Das Debakel im Achtelfinale ist nur die Fortsetzung der schwachen Leistungen aus der Gruppenphase. Serbien verlor in der Gruppe alle drei Spiele, gegen Litauen, den Gastgeber Rumänien und Polen. Als letztplatzierte Mannschaft traf man im Achtelfinale auf Lettland, das seine Gruppe ohne Niederlage (3-0) überstanden hatte und klarer Favorit war.
Mit dieser Leistung schweben die jungen serbischen Nationalspieler nun in ernster Gefahr. Es steht der Kampf um den Klassenerhalt in der Elite-A-Division bevor, und angesichts der gezeigten Leistungen auf dem Feld wäre ein Abstieg keine Überraschung.
Im Siegerteam war Markuss Jahovics mit 21 erzielten Punkten der effektivste Spieler. Ihm folgten Kristians Martinsons mit 15 und Markuss Aleksandrovs mit 14 Punkten. Bei Serbien erreichten nur zwei Spieler eine zweistellige Punktzahl: Luka Panić erzielte 13 und Filip Mrđen 10 Punkte.