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Bot 20 Euro für einen Kaffee an, landete vor Gericht

Ein Zagreber Steinmetz (34) wurde zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, weil er einem Polizisten 20 Euro Bestechungsgeld anbot, um einer Strafe für die Handynutzung am Steuer zu entgehen. Am Ende kostete ihn die ganze Situation deutlich mehr.

Foto: Anton Kudryashov na Pexels
Kurz gesagt
  • Ein Zagreber Steinmetz (34) wurde zu einer Bewährungsstrafe von neun Monaten verurteilt, weil er einem Polizisten 20 Euro Bestechungsgeld anbot.
  • Der Vorfall ereignete sich am 14. November 2025 in Neu-Zagreb, nachdem er wegen Handynutzung am Steuer angehalten worden war.
  • Durch eine Einigung mit der USKOK entging er einem öffentlichen Prozess, muss aber 500 Euro Kosten zahlen.
  • Die ursprüngliche Strafe für das Handy betrug 130 Euro, doch der Bestechungsversuch führte zu einer Strafverfolgung.

Ein unüberlegtes Angebot von nur 20 Euro brachte einem Zagreber Steinmetz (34) Strafverfolgung und eine Bewährungsstrafe ein. Nachdem er im November letzten Jahres wegen Handynutzung am Steuer angehalten worden war, versuchte er, die Sache auf seine Weise zu regeln, doch statt ohne Strafe davonzukommen, geriet er ins Visier der USKOK.

Als ihm die Ernsthaftigkeit der Lage bewusst wurde, entschied er sich sofort nach Erhebung der Anklage für eine Einigung mit der Staatsanwaltschaft, um ein öffentliches Gerichtsverfahren zu vermeiden. In diesen Tagen wurde er vor dem Bezirksgericht in Zagreb zu einer Bewährungsstrafe von neun Monaten mit einer Bewährungszeit von zwei Jahren verurteilt und muss zudem 500 Euro Gerichtskosten zahlen.

Wie alles begann

Die Probleme begannen am 14. November 2025 gegen 21:35 Uhr. Eine Polizeistreife hielt den Steinmetz in Neu-Zagreb an einer Bushaltestelle an der Holjevac-Allee in der Nähe des Museums für zeitgenössische Kunst an. Die Beamten teilten ihm mit, dass sie ihn dabei beobachtet hätten, wie er während der Fahrt sein Handy benutzte, was einen Verstoß gegen Artikel 196 des Straßenverkehrsgesetzes darstellt und mit einer Geldstrafe von 130 Euro geahndet wird.

Dem Fahrer gefiel die Situation nicht, also machte er dem Polizisten in Anwesenheit seines Auszubildenden ein direktes Angebot. "Und wenn ich Ihnen 20 Euro für einen Kaffee gebe, dann schreiben Sie mir keine Strafe?", fragte er.

Warnung und Beharrlichkeit

Das war der Auslöser für eine erneute Warnung, dass er wegen dieser Sache auf die Polizeiwache gebracht würde. Doch der Steinmetz ließ nicht locker. "Lassen Sie uns das so regeln, wie ich es Ihnen bereits gesagt habe, und wir haben uns nie gesehen!", beharrte er auf seinem Angebot.

Am Ende kassierte der 34-Jährige nicht nur einen Bußgeldbescheid wegen Handynutzung am Steuer, sondern auch eine Strafanzeige bei der USKOK wegen Bestechung. Statt der ursprünglichen 130 Euro kostete ihn die ganze Situation 500 Euro Gerichtskosten, eine Menge Nerven und die Vorführung, dazu das Risiko einer Haftstrafe, falls er innerhalb von zwei Jahren eine neue Straftat begeht.

Häufige Fragen
Wie viel Bestechungsgeld wurde dem Polizisten angeboten? +
Der Fahrer bot dem Polizisten 20 Euro "für einen Kaffee" an, um einer Strafe für die Handynutzung am Steuer zu entgehen.
Welche Strafe wurde gegen den Steinmetz verhängt? +
Er wurde zu einer Bewährungsstrafe von neun Monaten mit einer Bewährungszeit von zwei Jahren verurteilt und muss 500 Euro Gerichtskosten zahlen.
Wo und wann ereignete sich der Vorfall? +
Die Polizei hielt ihn am 14. November 2025 gegen 21:35 Uhr in Neu-Zagreb an der Holjevac-Allee in der Nähe des Museums für zeitgenössische Kunst an.
Warum wurde er ursprünglich von der Polizei angehalten? +
Er wurde angehalten, weil die Beamten ihn dabei beobachteten, wie er während der Fahrt sein Handy benutzte, wofür eine Geldstrafe von 130 Euro vorgesehen ist.

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