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Der Briefträger klingelt hier nicht zweimal: Briefkästen im Zentrum von Zagreb

Wegen der konstruktiven Sanierung nach dem Erdbeben haben die Bewohner der Šenoina 12 das Problem der Postzustellung auf ungewöhnliche Weise gelöst.

Foto: Wikipedia (Branko Bačić)
Kurz gesagt
  • Die Briefkästen in der Šenoina 12 sind wegen der konstruktiven Sanierung nach dem Erdbeben vorübergehend an der Fassade angebracht.
  • Die Bewohner erhielten im letzten Jahr wegen der Arbeiten finanzielle Unterstützung für die vorübergehende Unterbringung.
  • In den Wiederaufbau von Zagreb nach dem Erdbeben wurden fast 3 Milliarden Euro investiert, und mehr als 700 Baustellen wurden eröffnet.
  • Minister Bačić kündigte die Fertigstellung aller Ersatzfamilienhäuser bis Ende nächsten Jahres an.

Passanten in der Šenoina-Straße in Zagreb können dieser Tage eine ungewöhnliche Szene beobachten: Briefkästen, die an Brettern befestigt und an die Fassade des Gebäudes Nummer 12 gelehnt sind. Diese provisorische Lösung ist eine Folge der konstruktiven Sanierung, die an diesem durch das Erdbeben beschädigten Gebäude im Gange ist.

Damit die Post weiterhin reibungslos zugestellt werden kann, wurden die Briefkästen während der Arbeiten aus dem Gemeinschaftsbereich des Gebäudes in der Nähe des Tomislavac-Platzes entfernt und vorübergehend an der Außenseite des Gebäudes angebracht. Ein Teil der Bewohner hat laut verfügbaren Daten im letzten Jahr finanzielle Unterstützung für die vorübergehende Unterbringung genau wegen der Sanierung erhalten.

Drei Milliarden Euro für den Wiederaufbau von Zagreb

Das Ministerium für Raumordnung, Bauwesen und Staatseigentum hat berichtet, dass in den Wiederaufbau nach dem Erdbeben im Gebiet von Zagreb bisher fast 3 Milliarden Euro investiert wurden. In der ganzen Stadt wurden mehr als 700 Baustellen eröffnet, und die Arbeiten sind an zwei Dritteln der Standorte, also an 4500, abgeschlossen.

Der zuständige Minister Branko Bačić erklärte vor zwei Wochen, dass bis Ende nächsten Jahres alle Ersatzfamilienhäuser fertiggestellt sein werden, und die Sanierung aller öffentlichen Gebäude im Gebiet von Zagreb und Petrinja sollte bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein.

"Was die neuen Ersatzfamilienhäuser betrifft, so müssen im Gebiet der Stadt Zagreb noch 13 fertiggestellt werden, 40 befinden sich im Bau und 13 im Vergabeverfahren", sagte Bačić.

Die Situation in der Šenoina 12 ist somit nur eine von vielen vorübergehenden Unannehmlichkeiten, mit denen Bürger konfrontiert sind, deren Gebäude nach dem verheerenden Erdbeben einer notwendigen Sanierung unterzogen werden.

Häufige Fragen
Warum sind die Briefkästen in der Šenoina 12 an der Fassade des Gebäudes gelandet? +
Wegen der konstruktiven Sanierung nach dem Erdbeben wurden die Briefkästen vorübergehend aus dem Gemeinschaftsbereich des Gebäudes entfernt, damit die Post weiterhin reibungslos zugestellt werden kann.
Wie viel Geld wurde bisher in den Wiederaufbau von Zagreb nach dem Erdbeben investiert? +
Nach Angaben des Ministeriums wurden fast 3 Milliarden Euro in den Wiederaufbau investiert, und in der ganzen Stadt wurden mehr als 700 Baustellen eröffnet.
Wann wird der Abschluss der Sanierung öffentlicher Gebäude in Zagreb und Petrinja erwartet? +
Minister Branko Bačić erklärte, dass die Sanierung aller öffentlichen Gebäude im Gebiet von Zagreb und Petrinja bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein sollte.

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