Brand im 'Tal des Friedens' bei Ilok: Feuer erfasst bis zu 30 Hektar
Feuerwehrleute kämpften stundenlang gegen das Feuer auf unwegsamem Gelände voller umgestürzter Bäume aus dem Unwetter 2023; der Brand ist größtenteils gelöscht.
Feuerwehrleute kämpften stundenlang gegen das Feuer auf unwegsamem Gelände voller umgestürzter Bäume aus dem Unwetter 2023; der Brand ist größtenteils gelöscht.
Ein Waldbrand, der am Sonntag im Grenzgebiet zwischen Kroatien und Serbien ausbrach, in dem Gebiet, das die Einwohner von Ilok als "Tal des Friedens" bezeichnen, hat zwischen 20 und 30 Hektar erfasst. Das Feuer breitete sich auf beiden Seiten der Staatsgrenze aus, und die Löscharbeiten dauerten von Mittag bis in die Abendstunden, wie HRT und Press032 berichten.
Die Meldung über den Brand ging um 12:06 Uhr bei der Polizei ein, woraufhin sich alle verfügbaren Kräfte auf kroatischer Seite sofort an den Löscharbeiten beteiligten: die Berufsfeuerwehr Ilok, die Berufsfeuerwehr Vukovar sowie die Freiwillige Feuerwehr Lovas. Bei den Löscharbeiten wurden sieben Fahrzeuge eingesetzt.
Der Kommandant der Berufsfeuerwehr Ilok, Dario Bošnjak, beschrieb gegenüber HRT die Bedingungen vor Ort, die die Arbeit der Feuerwehrleute erheblich erschwerten. "Wir hatten viel Gelände, das nach dem Unwetter 2023 unwegsam ist. Dies ist ein Teil des Waldes, der stark zerklüftet ist und wo große Holzreste auf dem Boden lagen, was uns den Zugang zum Brand selbst zusätzlich erschwerte", sagte Bošnjak.
Nach seinen Worten brannten junger Wald, niedriges Gestrüpp sowie Äste und Bäume, die nach dem schweren Unwetter, das die Region 2023 traf, auf dem Boden zurückgeblieben waren. Gebäude waren nicht gefährdet, und es gab keine Verletzten.
In den Abendstunden, gegen 21:49 Uhr, bestätigte Bošnjak gegenüber 24sata, dass der Brand größtenteils gelöscht ist. "Was ich sagen kann, ist, dass der Brand größtenteils gelöscht ist und wir derzeit die letzten Flammen löschen", erklärte er.
Gegenüber Press032 präzisierte er, dass die Mitglieder der Berufsfeuerwehr Ilok die ganze Nacht an der Brandstelle bleiben werden, um schnell reagieren zu können, falls nötig. "Wir wissen noch nicht, wo der Brand ausgebrochen ist; das wird während der Ermittlungen festgestellt. Das Wichtigste ist, dass wir ihn gelöscht haben", sagte Bošnjak. Von keiner Seite der Grenze hat sich das Feuer ausgebreitet; derzeit ist nichts Näheres bekannt.