Brand in Raštani unter Kontrolle
Feuerwehrleuten gelang es am Donnerstagnachmittag, den Brand bei Mostar unter Kontrolle zu bringen. Nach den Löscharbeiten wird die Bahnstrecke nach Sarajevo wieder instand gesetzt.
Feuerwehrleuten gelang es am Donnerstagnachmittag, den Brand bei Mostar unter Kontrolle zu bringen. Nach den Löscharbeiten wird die Bahnstrecke nach Sarajevo wieder instand gesetzt.
Am Donnerstag, kurz vor Mittag, brach in Raštani bei Mostar ein Feuer aus, das nun unter Kontrolle ist. Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Mostar (PVP) führen derzeit Aufräum- und Nachlöscharbeiten durch. Die Gebäude sind geschützt und nicht mehr gefährdet, bestätigte der Feuerwehrmann der PVP Mostar, Draženko Lovrić.
Während alle verfügbaren Feuerwehrkräfte im Einsatz waren, beteiligten sich auch die Bewohner von Raštani, deren Häuser sich in unmittelbarer Nähe des Brandes befinden, an den Löscharbeiten. Sie nutzten Wannen, Eimer und Schläuche, um ihre Häuser zu verteidigen. Auf Fotos vom Einsatzort sind auch ausgebrannte Gebäude zu sehen. Ein zusätzliches Problem stellte der Wind dar, der die Ausbreitung des Feuers zu beschleunigen drohte.
Der Brand ereignete sich neben den Bahngleisen der Strecke Mostar - Sarajevo. Das genaue Ausmaß des Schadens an den Gebäuden in der Siedlung war zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht bekannt. Draženko Lovrić erklärte, dass nach vollständiger Löschung des Feuers mit der Instandsetzung der Bahnstrecke begonnen werde, um den Zugverkehr wieder zu ermöglichen.
Die Feuerwehr von Mostar richtete ihren Fokus auf Raštani, nachdem sie am Morgen einen Brand in Ilići gelöscht hatte, wo fester Abfall in der Nähe einer Trafostation in Brand geraten war. Dies war nicht der einzige Brand in der Herzegowina an diesem Tag.
Gleichzeitig ist ein Brand im Gebiet von Konjic aktiv, genauer gesagt in den Orten Kanjina, Živašnica, Brđani, Džepi und am Berg Džepska. An den Löscharbeiten sind Feuerwehrleute aus mehreren Teilen des Landes beteiligt: die Berufsfeuerwehr Jablanica, die Berufsfeuerwehrbrigade des Kantons Sarajevo, Feuerwehrleute aus Hadžići und Tarčin sowie Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Prozor.
Die Feuerwehrleute aus dieser Region haben erklärt, dass sie am Ende ihrer Kräfte sind. Zusätzliche Schwierigkeiten bereitet der Zustand der Feuerwehrfahrzeuge aus Konjic, da mehrere defekt sind und einige beschädigte Reifen und Bremsen aufweisen, was ihre Einsatzfähigkeit einschränkt.
Die Stadt Konjic hat offiziell internationale Hilfe in Form von Luftunterstützung bei der Brandbekämpfung angefordert. Was die Luftinterventionen betrifft, so waren Hubschrauber der Streitkräfte von Bosnien und Herzegowina sowie der Entität RS im Einsatz. Das Hauptziel ist es, die Ausbreitung des Feuers vom Berg Džepska in Richtung der nahegelegenen Siedlungen Brđani und Džepi zu stoppen.