Kolumbiens Präsident dankt Putin für Beileidsbekundungen
Die Zahl der Todesopfer des verheerenden Erdbebens der Stärke 7,4, das am Montag den Westen Kolumbiens erschütterte, ist auf 254 gestiegen, während die Suche nach Überlebenden andauert.
Die Zahl der Todesopfer des verheerenden Erdbebens der Stärke 7,4, das am Montag den Westen Kolumbiens erschütterte, ist auf 254 gestiegen, während die Suche nach Überlebenden andauert.
Der kolumbianische Präsident Abelardo de la Espriella hat dem russischen Präsidenten Wladimir Putin öffentlich für seine Beileids- und Solidaritätsbekundungen nach dem verheerenden Erdbeben gedankt, das am Montag, dem 10. August 2026, den Westen des südamerikanischen Landes erschütterte.
"Wir nehmen Ihre Worte dankbar an, die denjenigen gelten, die ihre Angehörigen verloren haben, und allen Kolumbianern, die nun versuchen, sich von dem Geschehenen zu erholen. Unser Land ist vereint: Wir bewältigen die Folgen des Notstands und leisten jeder betroffenen Familie Unterstützung. Ich danke Ihnen, dass Sie Kolumbien in dieser schweren Zeit zur Seite stehen", schrieb de la Espriella auf der Social-Media-Plattform X.
Der kolumbianische Präsident reagierte auf eine Botschaft, die von der russischen Botschaft in Kolumbien übermittelt wurde. Darin drückte Putin sein tiefes Beileid angesichts der großen menschlichen Verluste und der Zerstörung aus. "Nehmen Sie mein tief empfundenes Beileid angesichts der zahlreichen Menschenopfer und der großen Zerstörung entgegen, die durch das Erdbeben in den westlichen Regionen Kolumbiens verursacht wurden. Übermitteln Sie den Familien und Freunden der Verstorbenen Worte aufrichtigen Mitgefühls und der Unterstützung sowie die Wünsche für eine schnelle Genesung aller von dieser Katastrophe Betroffenen", zitierte die Botschaft Putins Botschaft.
Die Zahl der Todesopfer des Erdbebens der Stärke 7,4 ist auf 254 gestiegen, berichtet Reuters unter Berufung auf offizielle Daten, während Rettungskräfte weiterhin gegen die Zeit ankämpfen, um Überlebende unter den Trümmern zu finden. Am schwersten betroffen sind die Städte Pereira, wo 101 Menschen ums Leben kamen, und Cali mit 95 Todesopfern. Das Erdbeben, dessen Epizentrum in der Nähe der Stadt San José del Palmar im Departamento Chocó lag, beschädigte Wohngebäude, Krankenhäuser und Schulen schwer, und Tausende Menschen wurden obdachlos.
Die Rettungsarbeiten werden durch Nachbeben, Strom-, Wasser- und Gasausfälle sowie blockierte Straßen erschwert. Die Behörden warnen, dass es noch mehrere Tage dauern wird, um das volle Ausmaß der Schäden und die endgültige Zahl der Opfer zu ermitteln. Die Angaben zur Gesamtzahl der Betroffenen variieren; die russische Nachrichtenagentur TASS meldet unter Berufung auf den Radiosender BluRadio 234 Todesopfer.