Produzent William Orbit gestorben, der Mann hinter Madonnas 'Ray of Light'
Der dreifache Grammy-Gewinner und einer der einflussreichsten Produzenten seiner Generation ist im Alter von 69 Jahren gestorben.
Der dreifache Grammy-Gewinner und einer der einflussreichsten Produzenten seiner Generation ist im Alter von 69 Jahren gestorben.
Der britische Musikproduzent William Orbit, dessen Name untrennbar mit einigen der bedeutendsten Pop- und Rockalben der Neunziger- und frühen Zweitausenderjahre verbunden ist, ist im Alter von 69 Jahren gestorben. Die Nachricht über seinen Tod wurde am Freitag, dem 7. August 2026, veröffentlicht, doch aus einer Familienmitteilung geht hervor, dass Orbit bereits am 23. Juli in seinem Zuhause verstorben ist.
Die Todesursache wurde nicht genannt. "Er wird uns sehr fehlen, ebenso wie vielen, deren Leben er mit seiner Musik, seiner Freundschaft und seiner Güte berührt hat", heißt es in der Erklärung, die seine Familie und Freunde veröffentlichten und die von BBC News übernommen wurde.
William Orbit, geboren als William Wainwright im Norden Londons, baute seine Karriere als einer der gefragtesten und innovativsten Produzenten auf. Seine einzigartige Verbindung aus elektronischer Tanzmusik, Ambient-Techniken und Pop-Sensibilität brachte ihm Weltruhm und Kritikerlob ein.
Der Höhepunkt seiner Karriere ist untrennbar mit der Zusammenarbeit mit Madonna verbunden. Orbit produzierte ihr Album "Ray of Light" aus dem Jahr 1998, das als Wendepunkt in der Karriere der "Queen of Pop" gilt. Das Album gewann drei Grammy Awards und bleibt für viele Fans bis heute ihre beste Veröffentlichung.
Orbits Einfluss reicht weit über die Zusammenarbeit mit Madonna hinaus. 1999 stand er hinter dem experimentellen Sound des Albums "13" von Blur, und auch das Album "Saints & Sinners" der Band All Saints, das die Spitzen der Musikcharts erklomm, trägt seine Produzentenhandschrift. Auf seiner beeindruckenden Liste von Kooperationen findet sich auch die irische Rockband U2, für die er 2002 die Single "Electrical Storm" produzierte.
Neben der Arbeit mit großen Stars baute Orbit auch eine eigene Karriere als Künstler auf. Sein gefeiertes Album "Pieces in a Modern Style" aus dem Jahr 1995, das elektronische und klassische Musik verband, bleibt eines der Schlüsselwerke an der Schnittstelle dieser Genres.