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Verprügelt, aber nicht gebrochen: Pejin kehrt bereits morgen in den VAR-Raum zurück

Der kroatische Schiedsrichter Tihomir Pejin hat nach dem Angriff am Freitagmorgen in Osijek keine Schonung beantragt. Der HNS gab ihm volle Unterstützung, und am Sonntag wird er das Spiel Slaven Belupo, Varaždin leiten.

Foto: Mike_68 na Pixabay
Kurz gesagt
  • Schiedsrichter Tihomir Pejin wurde am Freitagmorgen in Osijek verprügelt, kam aber mit leichten Verletzungen davon.
  • Er beantragte keine Schonung und pfeift bereits am Sonntag als VAR beim Spiel Slaven Belupo, Varaždin.
  • Der HNS verurteilte den Angriff scharf und forderte die Behörden auf, die Täter zu finden.

Nur zwei Tage nach dem körperlichen Angriff in Osijek kehrt Schiedsrichter Tihomir Pejin zu seiner Aufgabe zurück. Am Sonntag um 18:30 Uhr wird er im VAR-Raum für das Spiel der 2. Runde der SuperSport HNL zwischen Slaven Belupo und Varaždin in Koprivnica sein. Diese Information wurde vom Kroatischen Fußballverband bestätigt.

Kein Antrag auf Schonung

Pejin wurde am Freitag, dem 7. August, in der Nähe des Stadions Gradski vrt angegriffen. Maskierte Angreifer schlugen mit Teleskopschlagstöcken auf ihn ein, woraufhin er medizinisch erstversorgt und ins KBC Osijek gebracht wurde. Trotz des Vorfalls erlitt er leichte Verletzungen und verließ das Krankenhaus schnell wieder.

Der Schiedsrichter hat weder Krankmeldung eingereicht noch um Schonung für das bevorstehende Spiel gebeten. "Pejin bleibt am Sonntag planmäßig VAR in Koprivnica", bestätigte der HNS kurz und sah keinen Grund für einen Ersatz. Als AVAR wird ihm Ante Čuljak aus Zagreb zur Seite stehen, Hauptschiedsrichter ist Duje Strukan aus Split.

Schärfste Verurteilung durch den HNS

Der Kroatische Fußballverband verurteilte den Angriff bereits am Freitag scharf. "Der Kroatische Fußballverband verurteilt den körperlichen Angriff auf Schiedsrichter Tihomir Pejin, der am Freitagmorgen in Osijek stattfand, aufs Schärfste", heißt es in der Mitteilung. Weiterhin wurde erklärt, dass er von unbekannten Personen angegriffen und nach der Erstversorgung ins Krankenhaus gebracht wurde.

Der Verband betonte, dass es unabhängig von den Motiven keine Rechtfertigung für Gewalt gebe. "Unabhängig von den Motiven und Umständen, die die zuständigen Behörden feststellen werden, verurteilt der Kroatische Fußballverband jede Form von Gewalt aufs Schärfste. Für einen körperlichen Angriff auf irgendeine Person gibt es keine und kann es keine Rechtfertigung geben", so die Botschaft.

Der HNS sprach Pejin seine volle Unterstützung aus und forderte die Institutionen auf, die Täter zu identifizieren. "Tihomir Pejin, der nach dem Ende seiner Karriere als Hauptschiedsrichter derzeit als Video-Assistent (VAR) aktiv ist, wünschen wir eine schnelle und vollständige Genesung", schlossen sie.

Alte Geschichten und unbekannte Motive

Das Motiv des Angriffs ist weiterhin unbekannt, die Angreifer sind auf der Flucht. Pejin pfeift bereits in der zweiten Saison ausschließlich im VAR-Raum, sein letztes Spiel als Hauptschiedsrichter hatte er im Mai letzten Jahres. Einst wurde er für mehr als ein Jahr von der Schiedsrichterliste gestrichen, und seine Spielleitung war von kontroversen Details begleitet, doch all das sind, wie Sportske novosti berichten, alte Geschichten.

Häufige Fragen
Wann kehrt Tihomir Pejin nach dem Angriff zum Schiedsrichteramt zurück? +
Bereits am Sonntag, dem 9. August 2026, wird er VAR-Schiedsrichter beim Spiel Slaven Belupo, Varaždin in Koprivnica sein.
Hat Pejin eine Schonung vom Schiedsrichteramt beantragt? +
Nein. Laut Informationen von Sportske novosti hat er weder Krankmeldung noch Schonung beantragt, und der HNS hat ihn nicht von sich aus ersetzt.
Was ist Tihomir Pejin genau passiert? +
Am Freitag, dem 7. August, wurde er am Morgen in Osijek von unbekannten Personen mit Teleskopschlagstöcken körperlich angegriffen. Er erlitt leichte Verletzungen und wurde nach einer Untersuchung im KBC Osijek schnell entlassen.

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