Der August ist der Monat, in dem in vielen kroatischen Haushalten das traditionelle Ritual der Vorbereitung von Wintervorräten beginnt. Während diejenigen mit eigenem Garten erheblich sparen können, stehen alle, die Gemüse kaufen müssen, vor ziemlich hohen Kosten. Laut einer Berechnung des Podravski list kann der Gesamtbetrag für einen soliden Haushaltsvorrat, einschließlich aller Zutaten, 100 Euro übersteigen.
Kalkulation für 33 Kilogramm Gemüse
Für ein durchschnittliches Haushalt wurde eine realistische Menge an Lebensmitteln angenommen: 15 Kilogramm Paprika (davon 10 Kilogramm für Ajvar, der Rest zum Einlegen), drei Kilogramm Auberginen, 10 Kilogramm Tomaten und fünf Kilogramm Gurken. Insgesamt sind das 33 Kilogramm Gemüse, das besorgt werden muss.
Obwohl viele erwarten, auf Märkten günstiger davonzukommen, sprechen die aktuellen Preise eine andere Sprache. Rote Paprika kostet auf den größten kroatischen Märkten etwa zwei Euro pro Kilogramm, Tomaten liegen zwischen drei und vier Euro, Auberginen zwischen vier und fünf Euro und Salatgurken etwa zwei bis vier Euro pro Kilogramm.
Mindestens 82 Euro für Grundgemüse
Wenn ein Käufer Glück hätte und alle Lebensmittel am unteren Ende der Preisspanne finden würde, würde er für 15 Kilogramm Paprika etwa 30 Euro zahlen. Zehn Kilogramm Tomaten würden weitere 30 Euro kosten, drei Kilogramm Auberginen etwa 12 Euro und fünf Kilogramm Gurken ungefähr 10 Euro. Allein für das Grundgemüse erreicht die Rechnung somit etwa 82 Euro.
Der Kauf an teureren Ständen oder in Supermärkten kann diese Zahl weiter erhöhen. Andererseits besteht die Möglichkeit, beim direkten Kauf vom Erzeuger zu sparen, wo man bei größeren Mengen, wie einem ganzen Sack Paprika oder einer Kiste Tomaten, oft einen günstigeren Preis erzielen kann als beim Kauf pro Kilogramm.
Versteckte Kosten: Öl, Essig und Gläser
Das Gemüse ist nur der größte Teil der Rechnung. Für die Zubereitung von Ajvar werden mehrere Liter Öl benötigt, und für eingelegte Paprika und Gurken eine entsprechende Lake aus Essig, Salz, Zucker und Gewürzen. Wenn man all diese zusätzlichen Zutaten hinzurechnet, übersteigt der Gesamtaufwand für diesen Haushaltsvorrat leicht 100 Euro.
Da sind auch Kosten, die viele vergessen. Wenn man keine alten Gläser und passende Deckel hat, muss man auch diese kaufen. Dazu kommen Strom oder Gas für das Rösten der Paprika, das langwierige Kochen von Ajvar und Tomaten sowie die Sterilisation der Gläser. Dieser Kostenanteil ist schwer universell zu berechnen, da er von der Zubereitungsart und den verwendeten Geräten abhängt.
Cleverer Einkauf als Schlüssel zum Sparen
Den größten Unterschied kann ein Preisvergleich machen. Gemüse für Wintervorräte wird traditionell in großen Mengen gekauft, daher lohnt es sich, Angebote in Geschäften, auf Märkten und bei lokalen Erzeugern zu prüfen. Dabei sollte man immer fragen, ob es einen günstigeren Preis für einen ganzen Sack oder eine Kiste gibt, was den Endbetrag erheblich reduzieren kann.