Psychologin enthüllt fünf Sätze, die Paare aussprechen
Dr. Sabrina Romanoff, die seit zehn Jahren mit Paaren arbeitet, warnt davor, dass scheinbar harmlose Sätze während eines Streits auf ernsthafte Beziehungsprobleme hinweisen können.
Dr. Sabrina Romanoff, die seit zehn Jahren mit Paaren arbeitet, warnt davor, dass scheinbar harmlose Sätze während eines Streits auf ernsthafte Beziehungsprobleme hinweisen können.
Die Kommunikation während eines Streits kann ein klarer Indikator dafür sein, in welche Richtung sich eine Beziehung entwickelt. Die Psychologin Dr. Sabrina Romanoff, die seit zehn Jahren mit Paaren arbeitet, hat fünf Sätze hervorgehoben, die häufig in Gesprächen von Paaren auftauchen, deren Beziehung sich dem Ende nähert.
Auch wenn eine solche Aussage nicht unbedingt bedeuten muss, dass die Beziehung vorbei ist, ist es wichtig, auf das Verhaltensmuster zu achten, das dahintersteckt. "Eine solche Aussage bedeutet nicht automatisch, dass die Beziehung zum Scheitern verurteilt ist", betonte Dr. Romanoff gegenüber CNBC und fügte hinzu, dass es entscheidend sei zu beobachten, wie der Partner reagiert, wenn man auf problematisches Verhalten hinweist.
Dieser Satz wird problematisch, wenn er als Rechtfertigung dient, um jegliche Veränderung von Verhalten abzulehnen, das der anderen Seite schadet. Statt Verantwortung zu übernehmen, wird vom Partner erwartet, sich einfach anzupassen. Dr. Romanoff schlägt einen konstruktiveren Ansatz vor: "Ich verlange nicht, dass du eine andere Person wirst, sondern dass du versuchst, dieses spezifische Verhalten zu korrigieren." Dadurch kehrt das Gespräch zum konkreten Problem zurück, anstatt den Charakter zu verallgemeinern.
Mit diesem Satz werden die Gefühle des Partners entwertet, und der Fokus wird von der problematischen Handlung auf die Reaktion des anderen verlagert. So vermeidet die Person die Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten und stellt die andere Seite als das eigentliche Problem dar. Es handelt sich um eine klassische Schuldumkehr, die die Lösung der eigentlichen Konfliktursache verhindert.
Dr. Romanoff betont, dass dieser Satz verwendet werden kann, um ein unangenehmes Gespräch zu stoppen, ohne die zugrunde liegende Ursache des Problems zu lösen. Eine aufrichtige Entschuldigung reicht nicht aus, wenn sich das Verhalten danach nicht ändert. Andernfalls werden dieselben Probleme und Konflikte weiterhin auftreten und einen Teufelskreis schaffen, aus dem es immer schwerer wird, herauszukommen.
Mit dieser Aussage versucht der Partner, die Aufmerksamkeit vom konkreten Problem abzulenken, indem er alles Gute aufzählt, was er zuvor getan hat. Auf diese Weise kann er die Gültigkeit der Einwände des Partners verringern oder ihn dazu bringen, seine Erwartungen zu senken. Frühere gute Taten, so die Psychologin, machen das aktuell problematische Verhalten nicht ungeschehen.
Mit diesem Satz wird ein konkretes Problem in eine Kritik an der Persönlichkeit des Partners oder an einem angeblichen dauerhaften Verhaltensmuster umgewandelt. Statt über das aktuelle Ereignis zu sprechen, wird die Anschuldigung auf die andere Person umgelenkt. Auf diese Weise wird die Lösung des konkreten Themas, das zum Streit geführt hat, vermieden, und der Partner wird in eine defensive Position gebracht.