Rijeka plant Straßen nach Radaković und Armada, Parks nach Lorbeer und Nugent
Öffentliche Konsultationen sind bis zum 2. September 2026 geöffnet, und die Vorschläge umfassen die Benennung von zwei Straßenabschnitten und zwei Grünflächen.
Öffentliche Konsultationen sind bis zum 2. September 2026 geöffnet, und die Vorschläge umfassen die Benennung von zwei Straßenabschnitten und zwei Grünflächen.
Die Stadt Rijeka hat ein Verfahren zur Benennung mehrerer öffentlicher Flächen eingeleitet, und unter den Vorschlägen, die in die öffentliche Konsultation aufgenommen wurden, erregen besonders jene Aufmerksamkeit, die dem Fußballverein und seinen Fans gewidmet sind. Zwei Abschnitte der ehemaligen Staatsstraße D427 könnten die Namen Petar-Radaković-Straße und Straße der gefallenen Armada-Mitglieder tragen.
Nach Informationen auf der Website der eKonsultationen der Stadt Rijeka sind die Konsultationen vom 5. August 2026 bis zum 2. September 2026 geöffnet. Die Entwürfe der Beschlussvorschläge wurden vom Ausschuss für lokale Selbstverwaltung des Stadtrats von Rijeka eingebracht, und alle vorgeschlagenen Namen wurden zuvor in den Fonds der Straßen- und Platznamen aufgenommen.
Gegenstand der Benennung sind zwei Abschnitte der Verkehrsstraße, die sich von der Verwaltungsgrenze der Stadt Rijeka bis zum Autobahnkreuz Rujevica an der A7 erstreckt, mit einer Gesamtlänge von 2,24 Kilometern. Der erste Abschnitt soll nach dem tragisch verstorbenen Fußballspieler von Rijeka Petar Radaković benannt werden, während der zweite zu Ehren der zahlreichen im Heimatkrieg gefallenen Armada-Mitglieder benannt werden soll.
Der Ausschuss stellte fest, dass für die Benennung des ersten Abschnitts identische Vorschläge unabhängig voneinander von der politischen Partei Liste für Rijeka, dem Stadtratsmitglied Predrag Miletić und dem Fanclub Armada Rijeka eingereicht wurden. Die Zustimmung wurde von der Familie Radaković und dem HNK Rijeka ausgedrückt. Für den zweiten Abschnitt wurde der Vorschlag vom Fanclub Armada Rijeka eingereicht, und die Zustimmung wurde vom Verein der Freiwilligen und Veteranen des Heimatkrieges Armada und dem HNK Rijeka erteilt.
Beide Namen wurden als angemessen für den Standort bewertet, insbesondere da sie inhaltlich mit dem Gebiet Rujevica verbunden sind, wo sich seit 2015 das Stadion des HNK Rijeka befindet. Auch der Rat des Ortsausschusses Pehlin gab eine positive Stellungnahme ab. Die Umsetzung der Entscheidung würde keine zusätzlichen Kosten für die Stadt Rijeka verursachen, da es im betreffenden Gebiet keine gemeldeten Wohnsitze oder Firmensitze gibt.
Neben den Straßen wurden auch zwei Parks in die Konsultation aufgenommen. Die Grünfläche auf Kantrida, zwischen dem Komplex des ehemaligen Kinderkrankenhauses und dem Seniorenheim "Kantrida" gelegen, soll den Namen Lorbeerpark erhalten. Die Initiative wurde vom Bergsteigerverein "Kamenjak" gestartet, der diesen Bereich verwaltet, und der Name ist in der lokalen Gemeinschaft bereits bekannt.
Der Rat des Ortsausschusses Grad Trsat schlug vor, dass der Park an der Burg Trsat, der Teil der öffentlichen Tourismusinfrastruktur unter der Verwaltung der Tourismusgemeinschaft der Stadt Rijeka ist, offiziell den gebräuchlichen Namen Lavala-Nugent-Park trägt. Für beide Parks wurden positive Stellungnahmen der zuständigen Ortsausschussräte eingeholt.
Interessierte Bürger können sich durch das Ausfüllen der Online-Formulare auf den Konsultationsseiten beteiligen. Anmerkungen und Vorschläge können auch direkt in das Kommentarfeld am Ende der Seite jeder einzelnen Konsultation eingegeben werden. Die Stadt lädt alle ein, die Entwürfe der Vorschläge zu prüfen und ihre Anregungen zu geben, damit die endgültigen Entscheidungen so qualitativ hochwertig wie möglich sind.