Eltern in Kroatien werden die Augen übergehen
Die Erstausstattung für ein Neugeborenes in Kroatien kann bis zu 4.000 Euro kosten, doch mit Geschick und gebrauchter Ausrüstung lässt sich der Aufwand auf nur wenige hundert Euro reduzieren.
Die Erstausstattung für ein Neugeborenes in Kroatien kann bis zu 4.000 Euro kosten, doch mit Geschick und gebrauchter Ausrüstung lässt sich der Aufwand auf nur wenige hundert Euro reduzieren.
Die Vorbereitungen auf das erste Kind in Kroatien können das Haushaltsbudget erheblich belasten. Wenn neue, teure Ausstattung gekauft wird, steigen die Gesamtausgaben für die Ausstattung und vorbereitende Aktivitäten im Durchschnitt auf 2.000 bis 4.000 Euro. Erfahrene Eltern auf Reddit versichern jedoch, dass sich diese Kosten durch die Kombination mit gebrauchten Gegenständen auf nur wenige hundert Euro senken lassen.
Die Diskussion wurde von einem werdenden Elternteil angestoßen, der fragte, wie viel Geld man einplanen sollte, und anmerkte, dass er monatlich bis zu 1.000 Euro für die Ausstattung zurücklegen kann. Seine Schätzung löste heftige Reaktionen bei erfahreneren Nutzern aus.
Nach Erfahrungen von Eltern entfällt die größte Einzelausgabe auf die Anschaffung von Kinderwagen, Kindersitz sowie Möbeln wie Bettchen und Wickelkommode. Sets aus Kinderwagen und Autositz kosten zwischen 600 und über 1.300 Euro, und für eine hochwertige Ausstattung des Kinderzimmers müssen etwa 1.000 Euro eingeplant werden.
Erfahrene Eltern raten, mit dem Kauf nicht zu hetzen. "Kauft nicht zu viel zu früh, ihr könnt immer noch nachkaufen, wenn sich die Notwendigkeit ergibt", riet eine Mutter. Sie fügte hinzu, dass sich verstellbare Bettchen und praktische Wickelkommoden in der Praxis am besten bewährt hätten, während klassische Bettchen und elektrische Milchpumpen oft ungenutzt blieben.
Die regelmäßigen monatlichen Ausgaben für ein Baby in den ersten Monaten liegen zwischen 100 und 200 Euro und gehen größtenteils für Windeln, Hygieneartikel und Apothekenprodukte drauf. Wenn die Mutter nicht stillt, kommen noch 80 bis 100 Euro für Milchnahrung hinzu.
Auch die Schwangerschaftsbetreuung variiert: Sie kann im HZZO-System völlig kostenlos sein, erreicht aber in privaten Kliniken bis zu 1.000 Euro.
Als Hilfe bei der Deckung der Anfangskosten weisen Eltern auf die einmaligen Geldleistungen des Staates und der lokalen Selbstverwaltung hin, die für Neugeborene zwischen einigen hundert und 1.000 Euro liegen, je nach Wohnort.
Ein Teil der Diskussionsteilnehmer merkt an, dass die Ausstattung auch über Schenkgruppen beschafft werden kann. Viele stimmen der Botschaft einer Mutter zu, die die langfristige Perspektive der Familienkosten betont: "Als Mutter von drei Kindern behaupte ich, dass nicht Babys teuer sind, sondern große Kinder."
Zu dem erwähnten Budget von 1.000 Euro pro Monat kommentierte ein Nutzer zynisch: "Bruder, 800-1000 im Monat. Das nur, wenn die komplette Ausstattung vergoldet sein soll."