USA signalisiert Aufhebung der Blockade gegen den Iran
Washington erwartet baldige Einigung zwischen Iran und Oman über die Überwachung der strategischen Wasserstraße, was die globalen Ölexporte wiederbeleben könnte.
Washington erwartet baldige Einigung zwischen Iran und Oman über die Überwachung der strategischen Wasserstraße, was die globalen Ölexporte wiederbeleben könnte.
Ein US-amerikanischer Beamter berichtete am Freitag, dem 8. August 2026, über Fortschritte in den Verhandlungen zwischen dem Iran und Oman, die bald zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus führen könnten. Dieser Schritt ist entscheidend für die Wiederherstellung der Ölexporte, die während des fünfmonatigen Krieges der USA und Israels gegen den Iran schwer gestört wurden.
Der Beamte, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber Reuters, dass Washington bald eine Einigung zwischen den beiden Ländern erwartet, die diese lebenswichtige Wasserstraße umgeben. Das Erreichen einer Vereinbarung gilt als entscheidender Schritt hin zu einer umfassenderen Friedenslösung.
"Es wurden Fortschritte zwischen Oman und dem Iran in Bezug auf die Meerenge erzielt, und wir erwarten bald eine Einigung. Sobald die Vereinbarung bekannt gegeben wird, die eine reibungslose Wiederaufnahme des kommerziellen Seeverkehrs ermöglicht, werden die Vereinigten Staaten die Blockade der iranischen Häfen aufheben. Wie immer werden die Schritte der USA weiterhin von der Umsetzung des Vereinbarten abhängen und mit der Erfüllung der Verpflichtungen des Iran verbunden sein", erklärte der US-amerikanische Beamte.
Die iranischen Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus haben sich parallel zu den verstärkten Aktivitäten ihrer Verbündeten, der Huthi-Rebellen aus dem Jemen, intensiviert. Diese zielten auf Schiffe auf einer weiteren wichtigen Seeroute für den Öltransport, zwischen dem Roten Meer und dem Golf von Aden.
Vor Beginn des Konflikts am 28. Februar 2026 passierten etwa ein Fünftel des weltweiten Ölverbrauchs die Straße von Hormus. Der Iran nutzte laut Angaben den Kriegszustand als Rechtfertigung, um Gebühren von Tankern zu erheben und das Feuer auf Schiffe zu eröffnen, die ohne Erlaubnis passierten. Die Versorgungsstörungen führten zu einem starken Anstieg der Energiepreise und befeuerten die globale Inflation, was sich auch direkt auf die kroatische Wirtschaft auswirkt.
Die Nationale Ölgesellschaft von Abu Dhabi, einer der größten Energieproduzenten der Welt, teilte am Freitag mit, dass seit Beginn des Konflikts 15 ihrer Schiffe bei sogenannten "unprovozierten Angriffen" getroffen wurden. Bei diesen Vorfällen kam ein Besatzungsmitglied ums Leben, 20 wurden verletzt.
Die Trump-Administration hat in den letzten Wochen mehrfach signalisiert, dass eine Einigung über die Öffnung der Meerenge nahe sein könnte, doch der Iran hat zuvor bestritten, dass irgendwelche Verhandlungen stattfinden. Es ist derzeit unklar, ob die jüngsten intensiven diplomatischen Bemühungen zu einer dauerhaften Lösung führen werden, die den globalen Energiemarkt stabilisieren könnte.