Die Stadt Zadar hat am 7. August 2026 ein öffentliches Vergabeverfahren für die Sanierung und Erhaltung der Überreste des römischen Aquädukts Biba, Iader eingeleitet. Die Arbeiten werden am Standort in der Ulica Ivana Zadranina durchgeführt, und ihr geschätzter Wert beträgt 66.000 Euro ohne Mehrwertsteuer.
Diese Entscheidung stellt eine Fortsetzung der Bemühungen um das wertvolle antike Erbe dar und erfolgte, nachdem im Oktober 2025 umfangreiche archäologische Untersuchungen durchgeführt wurden. Genau die Ergebnisse dieser Untersuchungen dienten als Grundlage für die Erstellung der Dokumentation, die alle erforderlichen konservatorisch-restauratorischen Maßnahmen definiert.
Was umfassen die Arbeiten?
Der ausgewählte Auftragnehmer hat eine Frist von drei Monaten für den Abschluss aller geplanten Aktivitäten, gerechnet ab dem Tag der Auftragserteilung. Die Arbeiten umfassen die gründliche Reinigung und Sanierung der erhaltenen Struktur des Aquädukts, einschließlich der Entfernung von Vegetation und unangemessener Eingriffe aus früheren Perioden.
Geplant sind auch die Festigung und Stabilisierung der Mauerwerksmasse sowie die lokale Wiederherstellung beschädigter Stein- und Mörtelteile. Besondere Aufmerksamkeit wird der Gestaltung der Schutzzone um den Aquädukt selbst gewidmet, und alle Eingriffe werden unter maximaler Erhaltung der ursprünglichen Strukturen und Materialien durchgeführt.
Erste Schritte zur Präsentation
Zur Erinnerung: Die Stadt Zadar hat am 7. Oktober 2025 archäologische Untersuchungen des erhaltenen Teils des römischen Aquädukts in der Ulica Ivana Zadranina eingeleitet. Mit diesen Untersuchungen wurde erstmals in der jüngeren Geschichte die Struktur des Aquädukts an diesem Standort direkt untersucht, und sie wurden als erster Schritt zu seinem Schutz und seiner zukünftigen Präsentation für die Öffentlichkeit durchgeführt.
Der Aquädukt Biba, Iader spielte in römischer Zeit eine Schlüsselrolle bei der Wasserversorgung des antiken Zadars. Er führte Wasser aus der Quelle Biba oberhalb von Vrana herbei, und seine Trasse war mehr als 40 Kilometer lang.