Mehr als 6.000 Studierende haben das Recht auf Unterkunft in den Studentenwohnheimen in Zagreb erhalten, aber aufgrund der Renovierung der Pavillons 5 und 6 des Studentenwohnheims Stjepan Radić ist ein Teil der Kapazitäten derzeit nicht verfügbar. Um den Druck zu mildern, wurden 906 Subventionen für private Unterkünfte in Höhe von 152 Euro monatlich bereitgestellt.
Studierende, die laut vorläufiger Rangliste keinen Platz erhalten haben, können Einspruch einlegen, wenn sie der Meinung sind, dass ihre Punkte nicht korrekt berechnet wurden. Die endgültigen Ergebnisse werden nach Bearbeitung der Einsprüche bekannt gegeben, erklärte Vlado Levak, stellvertretender Direktor für Studentenunterkünfte des Studentenzentrums Zagreb, im Gespräch mit Danas.net.hr.
Renovierung der für die Universiade gebauten Pavillons
Der Grund für die reduzierten Kapazitäten ist die umfassende Rekonstruktion der Pavillons 5 und 6 im SD Stjepan Radić. "Im SD Stjepan Radić werden die Pavillons 5 und 6 renoviert. Wir hoffen, dass dies in den nächsten 18 Monaten abgeschlossen sein wird, d.h. für ein akademisches Jahr werden 152 Betten nicht verfügbar sein. Die Renovierung wurde gerade deshalb durchgeführt, weil diese Pavillons für die Universiade 1987 gebaut wurden und nun einer großen Rekonstruktion unterzogen werden", sagte Levak.
Er erinnerte auch an die vorherige Renovierung im Jahr 2015, als alle Kapazitäten im Cvjetno naselje und der Großteil im SD Stjepan Radić renoviert wurden. Damals war die Subvention viermal höher als die reguläre, und auch dieses Jahr hat das Studentenzentrum dem Ministerium einen Betrag von 152 Euro vorgeschlagen.
Niedrigste Preise unter allen Studentenzentren in Kroatien
Auf die Frage, warum die Wohnheime in den letzten drei Jahren teurer geworden sind, erklärt Levak, dass das Studentenzentrum Zagreb, wie alle in Kroatien, einen ständigen Anstieg der Energiekosten und eine Erhöhung der Bruttogehälter verzeichnet. Trotzdem betont er, dass das Zagreber Zentrum die niedrigsten Preise aller Studentenzentren im Land hat.
"Ein Student kann im Studentenzentrum Zagreb bereits ab 40 Euro pro Monat schlafen, was alle Nebenkosten und Internet beinhaltet", betonte er. Die teuerste, erste Unterkunftskategorie kostet jetzt 117 Euro pro Monat, ebenfalls inklusive aller Nebenkosten.
Zimmerkontrollen und Überwachung sozialer Medien
Eine besondere Warnung richtet sich an Studierende, die versuchen, Plätze in Wohnheimen über Facebook-Gruppen und andere Kanäle zu verkaufen. "Die Subvention ist ein Grundrecht der Studierenden und nicht auf andere Personen übertragbar. Wir appellieren jedes Jahr, dass Studierende keine Plätze im Studentenwohnheim verkaufen. Das ist ein zutiefst unmoralischer Akt. Sie schaden damit ihren Kommilitonen, die möglicherweise ihr Studium nicht fortsetzen können", so Levak.
Er kündigte auch konkrete Überwachungsmaßnahmen an: "Wir werden auf jeden Fall durch regelmäßige Kontrollen und physische Zimmerbesuche überprüfen, wer die Bewohner der Studentenwohnheime sind. Außerdem führen wir elektronische Kontrollen durch, indem wir verschiedene soziale Medien verfolgen."