Die Beziehung zwischen Hund und Besitzer beruht auf gegenseitigem Vertrauen. Da Tiere nicht in Worten erklären können, wie sie sich fühlen, ist es entscheidend, ihre Haltung und Reaktionen aufmerksam zu beobachten. Hunde, die ihren Menschen nicht vollständig vertrauen, zeigen in der Regel sieben erkennbare Verhaltensmuster.
Sie schließen die Augen und weichen Berührungen aus
Wenn ein Hund regelmäßig den Blick abwendet oder sich von der Hand entfernt, die ihn streicheln möchte, kann dies ein Signal dafür sein, dass er sich bei dieser Person nicht sicher fühlt. YourTango betont, dass Blickkontakt und körperlicher Kontakt angenehm sein sollten, und ihr dauerhaftes Vermeiden auf Unbehagen oder mangelndes Vertrauen hindeutet.
Er knurrt, wenn Sie sich seinen Spielzeugen nähern
Knurren in der Nähe von Spielzeugen kann die Angst verraten, dass sie ihm weggenommen werden. Diese Art des Bewachens von Gegenständen ist manchmal mit früheren schlechten Erfahrungen oder Bestrafung verbunden. Statt gewaltsamer Wegnahme wird Vertrauen schrittweise aufgebaut, indem man dem Hund zeigt, dass man keine Bedrohung darstellt.
Sie lecken sich häufig die Lippen
Häufiges Lecken der Lippen kann ein Zeichen von Stress oder Unbehagen sein, aber auch auf körperliche Beschwerden wie Übelkeit, Dehydrierung oder Reizungen im Mund hinweisen. Wenn sich dieses Verhalten wiederholt, ist es wichtig, die Ursache zu erforschen, anstatt das Signal, das der Hund sendet, einfach zu ignorieren.
Durch ihre Körperhaltung verraten sie Angst
Ein eingeklemmter Schwanz, gesenkte Ohren und das Bestreben, den Körper so klein wie möglich zu machen, können darauf hindeuten, dass der Hund verängstigt oder nervös ist. Wenn solche Anzeichen häufig in Gegenwart des Besitzers auftreten, besteht die Möglichkeit, dass er sich bei ihm nicht sicher fühlt. Das Nichterkennen dieser Signale kann den Aufbau von Vertrauen zusätzlich erschweren.
Aus Angst verrichten sie ihr Geschäft im Haus
Manche Hunde urinieren, wenn sie extrem verängstigt sind oder sich bedroht fühlen, was eine Form unterwürfigen Verhaltens sein kann. Schreien oder Bestrafen in solchen Momenten verstärkt nur die Angst, daher ist es notwendig, ruhig zu reagieren und zu versuchen herauszufinden, was diese Reaktion ausgelöst hat.
Sie schlafen nie auf dem Rücken
Das Liegen auf dem Rücken entblößt den Bauch, einen der empfindlichsten Teile des Hundekörpers, und diese Position signalisiert, dass sich das Tier sicher und entspannt fühlt. Ein Hund, der dieses Sicherheitsgefühl nicht hat, wird wahrscheinlich Positionen wählen, in denen er weniger exponiert ist.
Sie halten physische Distanz
Ein Hund, der den Besitzer meidet und selten seine Nähe sucht, fühlt sich bei ihm vielleicht noch nicht vollständig sicher. Dies kann besonders bei Tieren mit negativen Erfahrungen in der Vergangenheit ausgeprägt sein. Konsequenz, ein ruhiger Ansatz und positive Aktivitäten wie gemeinsames Spielen können helfen, Vertrauen schrittweise aufzubauen.