Eine große Überraschung gab es beim Masters-Turnier in Cincinnati, wo der Weltranglistensechste Ben Shelton bereits in der zweiten Runde ausschied. Der Amerikaner unterlag dem Portugiesen Jaime Faria, derzeit Nummer 79 der ATP-Weltrangliste, mit 2:0 in Sätzen (6:4, 6:4).
Das Match dauerte eine Stunde und 50 Minuten, und Faria gelang mit jeweils einem Break in jedem Satz der größte Sieg seiner Karriere. Shelton war als an Nummer sechs gesetzter Spieler und frischgebackener Masters-Sieger von Montreal nach Cincinnati gekommen, wo er seinen Titel verteidigt und seinen zweiten Masters-Titel in Kanada gewonnen hatte.
Gute Nachrichten für Djokovic
Dieses Ergebnis dürfte Novak Djokovic besonders freuen, der selbst ein schockierendes Aus in Cincinnati erlebt hatte. Der Serbe verlor in seinem ersten Match nach Wimbledon gegen den Argentinier Tiago Agustin Tirante mit 2:6, 6:4, 6:4, wobei er wegen der Hitze und Luftfeuchtigkeit große körperliche Probleme hatte.
Nach seinem Sieg in Kanada hatte Shelton Djokovic in der Weltrangliste stark unter Druck gesetzt, aber durch sein frühes Ausscheiden in Cincinnati verpasste er die Chance, den Serben zu überholen. Im letzten Jahr erreichte der Amerikaner in Cincinnati das Viertelfinale, daher verliert er nun 190 Punkte, was bedeutet, dass er auf Platz acht abrutscht, während Djokovic weiterhin Fünfter der Wertung bleibt.
Zverev und Tiafoe weiter
Der große Favorit auf den Turniersieg, der Deutsche Alexander Zverev, zog nach einem harten Kampf gegen den Briten Cameron Norrie ins Achtelfinale ein. Zverev gewann mit 2:1 in Sätzen und trifft nun auf den Franzosen Atmane.
Einen Sieg feierte auch der amerikanische Tennisspieler Francis Tiafoe, der den Italiener Lorenzo Sonego mit 2:0 in Sätzen besiegte.