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Rettung am Dinara: HRZ-Hubschrauber bringt verletzten Deutschen in 45 Minuten ins Krankenhaus

An der Aktion beteiligt waren die kroatische Luftwaffe, Angehörige der Spezialkräfte und des HGSS. Der Verletzte wurde am Abend sicher überstellt und dem Krankenhauspersonal in Knin übergeben.

Foto: Wikipedia (Dinara)
Kurz gesagt
  • Ein HRZ-Hubschrauber mit Besatzung, Spezialkräften und HGSS rettete einen verletzten deutschen Staatsbürger am Dinara.
  • Die Aktion dauerte 45 Minuten, vom Start in Divulje um 19:40 Uhr bis zur Ankunft in Knin um 20:25 Uhr.
  • Der Verletzte wurde sicher aus unwegsamem Gelände geborgen und dem Krankenhaus übergeben; Details zu den Verletzungen wurden nicht veröffentlicht.

Nur 45 Minuten nach dem Start vom Militärstützpunkt "Knez Trpimir" in Divulje übergab ein Hubschrauber der kroatischen Luftwaffe am Samstag, dem 8. August 2026, einen verletzten deutschen Staatsbürger an das Krankenhauspersonal in Knin. An dieser gemeinsamen Operation, die in einem äußerst unzugänglichen Gebiet des Dinara durchgeführt wurde, waren die Flugbesatzung, Spezialkräfte und Bergretter beteiligt.

Militär und Zivilisten an Bord

Die vierköpfige Besatzung einer Mi-171Sh, einer Maschine der 395. Staffel für Transporthelikopter des 93. Geschwaders, startete um 19:40 Uhr, an Bord befanden sich außerdem zwei Angehörige des Kommandos für Spezialkräfte. Nach der Landung in Knin schlossen sich dem Team zwei Angehörige des HGSS an, deren Kenntnis des anspruchsvollen Berggeländes, wie das Ministerium betont, entscheidend für das Auffinden des Verletzten war.

Koordinierung als Schlüssel zum Erfolg

Das gemeinsame Team begab sich zum Standort des verletzten Staatsbürgers der Bundesrepublik Deutschland, übernahm ihn sicher in einem schwer zugänglichen Teil des Dinara und lud ihn in den Hubschrauber. Der Transport nach Knin begann sofort, die gesamte Aktion erfolgte unter ständiger Koordinierung aller Beteiligten. Der Hubschrauber erreichte sein Ziel um 20:25 Uhr, 45 Minuten nach dem Start in Divulje, woraufhin der verletzte Mann dem Krankenhauspersonal zur weiteren Versorgung übergeben wurde. Das Verteidigungsministerium machte keine Angaben zur Art seiner Verletzungen oder zu den Umständen des Unglücks.

"Das Wichtigste war, so schnell wie möglich zur verletzten Person zu gelangen, sie sicher zu übernehmen und ins Krankenhaus zu bringen. Dank der guten Koordinierung aller Beteiligten wurde die Aktion schnell und effizient durchgeführt", sagte der Hubschrauberkapitän nach Abschluss der Operation.

Die Aktion demonstrierte erneut die Bereitschaft der kroatischen militärischen und zivilen Rettungsdienste, in kürzester Zeit auf die anspruchsvollsten Herausforderungen zu reagieren, selbst in Gelände, wo jede Minute des Zögerns tödlich sein kann.

Häufige Fragen
Wer war alles an der Rettungsaktion am Dinara beteiligt? +
An der Aktion beteiligt waren die kroatische Luftwaffe (Besatzung des Hubschraubers Mi-171Sh), zwei Angehörige des Kommandos für Spezialkräfte und zwei Angehörige des HGSS.
Wie lange dauerte die gesamte Rettungsaktion? +
Der Hubschrauber startete um 19:40 Uhr in Divulje und kam um 20:25 Uhr mit dem Verletzten in Knin an, was bedeutet, dass die gesamte Operation 45 Minuten dauerte.
Welche Verletzungen erlitt der gerettete deutsche Staatsbürger? +
Das Verteidigungsministerium veröffentlichte keine Details zur Art der Verletzungen des Verletzten oder zu den Umständen seines Unglücks.
Wohin wurde der Verletzte nach der Rettung gebracht? +
Der verletzte Mann wurde per Hubschrauber nach Knin gebracht, wo er dem Krankenhauspersonal zur weiteren medizinischen Versorgung übergeben wurde.

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