Serbien in Flammen: 31 aktive Brände, Feuer hat 2.000 Hektar verschlungen
In den letzten sieben Tagen wurden rund 900 Freilandbrände registriert, die schwierigste Lage herrscht in der Deliblatska peščara bei Kovin.
In den letzten sieben Tagen wurden rund 900 Freilandbrände registriert, die schwierigste Lage herrscht in der Deliblatska peščara bei Kovin.
Auf dem Gebiet Serbiens sind derzeit 31 Freilandbrände aktiv, bestätigt auf der außerordentlichen Sitzung des Republikanischen Stabs für Notlagen am Donnerstag, dem 13. August 2026. Die kritischste Lage wurde in der Deliblatska peščara bei Kovin verzeichnet, wo die Feuersbrunst mehr als 2.000 Hektar erfasst hat.
Neben der Deliblatska peščara herrscht auch am Berg Stolovi bei Kraljevo, in Breznica im Gebiet der Gemeinde Bujanovac sowie bei Gornji Brestovac in der Gemeinde Bojnik eine angespannte Lage. Alle zuständigen Dienste, Institutionen und Inspektionen befinden sich vor Ort in erhöhter Bereitschaft aufgrund der hohen Temperaturen, der Trockenheit und der ungünstigen Wetterbedingungen.
Alarmierend ist die Tatsache, dass allein in den letzten sieben Tagen rund 900 Freilandbrände registriert wurden, die dank der schnellen Einsätze der Feuerwehrleute und Retter unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden konnten. Innenminister und Stabschef Ivica Dačić dankte allen Beteiligten an der Brandbekämpfung und hob die wichtigste Tatsache hervor.
"Es gibt keine Opfer, die Wohngebäude sind geschützt", sagte Dačić, Vizepremier Serbiens und Innenminister, und fügte hinzu, dass alle Kräfte bis zur vollständigen Stabilisierung der Lage im Einsatz bleiben.
Auf der Sitzung wurde auch die hydrologische Lage erörtert, insbesondere der Wasserstand der Donau und die Funktionsweise des Hydrosystems Donau-Theiß-Donau. Nach extrem niedrigen Wasserständen wurde ein gewisser Anstieg verzeichnet, die Lage wird jedoch weiterhin aufmerksam beobachtet. Der niedrige Wasserstand erschwert weiterhin den Flussverkehr, mit reduzierter Tragfähigkeit der Schiffe und eingeschränkter Schifffahrt.
Derzeit ist die Stromversorgung zuverlässig, und Experten überwachen kontinuierlich den Betrieb des Stromnetzes angesichts der extrem hohen Temperaturen und des steigenden Verbrauchs. Die Überwachung der Qualität von Oberflächenwasser, Luft und der Wasserversorgung wurde fortgesetzt und verstärkt, insbesondere in Gebieten, die von Trockenheit und niedrigen Wasserständen betroffen sind.